Nach Flutkatastrophe: Nepal plant Frühwarnsystem

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03.09.2026 11.48Online seit heute, 11.48 UhrNach der Sturzflut mit mittlerweile mehr als 1.270 Toten will sich Nepal Insidern zufolge mit einem neuen Frühwarnsystem an seiner Grenze zu China in Zukunft besser vor solchen Katastrophen schützen.In der Grenzstadt Timure sollen seismische Sensoren, Kameras und eine Satellitenverbindung installiert werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters heute mit Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Regierungsvertreter berichtete.Satellitensystem soll Datenübertragung sichernKern des Vorhabens sei ein Satellitensystem (VSAT), das die Datenübertragung der Überwachungsposten auch bei einem Ausfall der Mobilfunknetze sichern soll. Ein solcher Netzausfall hatte sich bei der Flut in der vergangenen Woche ereignet und mindestens vier Messstationen lahmgelegt.Der Chef der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde NDRRMA, Dharma Raj Upreti, bestätigte den Aufbau neuer Stationen sowie die Installation neuer Kameras. Diese würden den Behörden Echtzeitdaten über den Wasserstand liefern.Bei der Katastrophe in der vergangenen Woche traf die Sturzflut einen Grenzübergang zwischen Nepal und der chinesischen Region Tibet um 8.32 Uhr, eine öffentliche Warnung wurde einem Reuters-Bericht zufolge jedoch erst um 9.13 Uhr ausgegeben.Mehr als 1.270 ToteDie Sturzflut hatte am Mittwoch vergangener Woche im Grenzgebiet von Nepal und Tibet ganze Ortschaften zerstört. Die Zahl der Todesopfer stieg mittlerweile auf mehr als 1.270, mehr als 4.750 Menschen werden noch vermisst.Ursache der Katastrophe war nach Einschätzung von Fachleuten aus China und den USA ein Gletscherabbruch auf dem mehr als 7.000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal.