Das sind die Neuheiten von Philips Hue zur IFA 2026

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Signify hat die IFA 2026 genutzt, um eines der umfangreichsten Software-Updates der letzten Jahre für Philips Hue vorzustellen. Neben zahlreichen neuen Leuchten stehen vor allem drei Neuerungen im Mittelpunkt, allerdings mit einem spürbaren Haken. Wir klären euch auf. KI erstellt komplette AutomationenMit den sogenannten „Custom AI Behaviours“ wird der bereits bekannte KI-Assistent deutlich mächtiger. Statt lediglich Lichtszenen per Beschreibung anzulegen, lassen sich auf der Hue Bridge Pro künftig per Text oder Sprache vollständige Automationen formulieren. Der Assistent kombiniert dafür Auslöser, Bedingungen und Aktionen eigenständig miteinander, Apfelpage berichtete. Ein Beispiel: Ein Bewegungssensor reagiert am Wochenende anders als unter der Woche. Oder das Flurlicht springt nur warmweiß an, wenn eine Tür geöffnet wird und die Sonne bereits untergegangen ist. Auch Szenen beim Start einer Entertainment-Synchronisation oder individuelle Morgenroutinen lassen sich so beschreiben. Vor der Übernahme muss jede Automation noch bestätigt werden. Das Update soll Anfang Oktober erscheinen und neben Deutsch auch Englisch, Niederländisch, Spanisch und Japanisch unterstützen. Voraussetzung ist die Hue Bridge Pro.Backup kommt – aber ohne konkreten TerminFür langjährige Hue-Nutzer dürfte „Backup & Restore“ fast noch wichtiger sein. Wer schon einmal eine defekte Bridge ersetzen musste, kennt den Aufwand: Jede Lampe einzeln zuordnen, sämtliche Räume, Zonen, Szenen und Automationen von Hand neu anlegen. Signify nennt auf der IFA erstmals konkretere Details zur geplanten Lösung: Sowohl die klassische Bridge als auch die Bridge Pro sollen ihre Konfiguration in der Hue-Cloud sichern können. Pro Zuhause lässt sich zunächst ein Backup anlegen, das beliebig oft überschrieben werden kann und ein Jahr gespeichert bleibt. Wiederherstellen lässt sich eine Sicherung zum Start allerdings ausschließlich auf der Bridge Pro. Einen Veröffentlichungstermin nennt Signify weiterhin nicht, die Funktion befinde sich noch in Entwicklung.Nanoleaf Shapes ziehen ins Hue-System einÜberraschend ist die Zusammenarbeit mit dem direkten Konkurrenten Nanoleaf. Über ein neues „Hue Wall Light Module“ lassen sich bis zu 100 kompatible Nanoleaf-Shapes-Panels in Hue-Räume, Szenen, Automationen und Entertainment-Bereiche einbinden. Vorhandene Panels funktionieren mit ihren bisherigen Verbindern weiter. Wer Apfelpage regelmäßig verfolgt, erinnert sich: Erst vor wenigen Tagen hatte die Drittanbieter-App iConnectHue genau diese Verbindung rein softwareseitig realisiert, Signify zieht nun offiziell nach, setzt dafür aber auf einen Hardware-Adapter. Nanoleaf-eigene Funktionen wie Musikvisualisierungen, Touch-Gesten oder spezielle Effekte bleiben allerdings außen vor. Die Integration beschränkt sich auf die Steuerung als reguläre Hue-Leuchte.Sonos-Steuerung über Hue-SchalterAuch die Zusammenarbeit mit Sonos wird ausgebaut. Hue-Schalter wie der Tap Dial Switch können künftig Wiedergabe und Pause auf Tasten legen, während das Drehrad die Lautstärke regelt. Titel vor- und zurückspringen sowie Sonos-Favoriten starten ist ebenfalls vorgesehen. Eine Einschränkung gibt es: Jede Taste kann entweder einen Licht- oder einen Sonos-Befehl ausführen, beides gleichzeitig geht nicht. Das Update ist für November geplant und setzt ebenfalls die Bridge Pro voraus.Matter und Betrieb ohne BridgeDaneben erweitert Philips Hue den Betrieb ohne Bridge. Kompatible Leuchten lassen sich gleichzeitig mit einer Matter-Plattform und unterstütztem Zigbee-Zubehör verbinden. So lässt sich etwa die Steuerung über Apple Home mit physischen Hue-Schaltern kombinieren, ohne eine Bridge einzusetzen. Für den vollständigen Funktionsumfang bleibt die Bridge beziehungsweise Bridge Pro allerdings erforderlich.Neue Sync-Lösungen fürs HeimkinoBeim Thema Ambilight-Synchronisation bringt Signify zwei neue Produkte. Die „Play Screen Sync“ sitzt mit einer Fischaugenkamera oberhalb des Fernsehers und analysiert das tatsächlich angezeigte Bild – damit funktionieren neben HDMI-Geräten auch integrierte Streaming-Apps und klassisches Fernsehen bei Bildschirmen bis 85 Zoll. Die neue „Play HDMI Sync Box 4K“ richtet sich mit einem einzelnen HDMI-Eingang an einfachere Setups und unterstützt HDMI 2.0 mit 4K bei 60 Hertz sowie HDR. Wer mehrere Zuspieler, 4K mit 120 Hertz oder 8K benötigt, greift weiterhin zur Sync Box 8K. Neu ist zudem die Möglichkeit, einen kompatiblen Play Gradient Lightstrip per Bluetooth direkt mit Screen Sync oder der neuen Sync Box zu verbinden, eine Bridge ist für ein einfaches Ein-Leuchten-Setup damit nicht mehr nötig. Den Gradient Lightstrip Pro gibt es erstmals auch für Fernseher bis 100 Zoll.Liane, Signe und Licht für draußenBei den Leuchten fällt vor allem der neue Liane 360°-Lichtschlauch auf. Die drei oder fünf Meter lange OmniGlow-Leuchte strahlt rundherum und lässt sich zuschneiden, an Wand oder Decke befestigen oder frei als Gestaltungselement einsetzen. Die Signe-Familie wächst um eine Pendelleuchte, das Pendulum und den Signe Pole. Für den Außenbereich kommen drei neue Festavia-Varianten als Lichtervorhang, Lichtnetz und Eiszapfen-Lichterkette hinzu, ergänzt durch die Außenleuchten Semeru, Scenova, Muscari und Struana sowie den zuschneidbaren OmniGlow Outdoor Lightstrip in drei, fünf und zehn Metern Länge. Unter dem Strich zeigt Signify auf der IFA viel Ambition, bindet die spannendsten Neuerungen aber konsequent an die Bridge Pro. Wer das volle Paket nutzen will, kommt um ein Upgrade kaum herum. Wie seht ihr das: Lohnt sich die Investition, oder reicht euch das bisherige Setup?Der Beitrag Das sind die Neuheiten von Philips Hue zur IFA 2026 erschien zuerst auf Apfelpage.