04.09.2026 11.18Online seit heute, 11.18 UhrEuropaministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat ihre Forderung nach einem straffen EU-Budget bekräftigt.„Wir brauchen eine Kürzung des EU-Budgets um mehrere Milliarden Euro, um Spielraum für neue Prioritäten zu schaffen“, sagte Bauer heute bei einem EU-Treffen in Dublin. Sie könne niemandem in Österreich erklären, warum das künftige EU-Budget um 60 Prozent höher als die bisherigen sein solle und gleichzeitig in Österreich jeder Euro umgedreht werden müsse, so Bauer.Bauer: Russland will EU „auseinanderdividieren“Sie wolle sich dafür einsetzen, dass der Beitrag Österreichs „möglichst stabil“ bleibe, ergänzte die EU-Ministerin. Als neue Priorität im EU-Budget hob Bauer die Sicherheitspolitik hervor.„Die Verhinderung der Anschläge in Leipzig führt uns vor Augen, wie konkret die Bedrohung geworden ist“, sagte sie. Russland versuche, die Europäische Union „auseinanderzudividieren“, diese müsse nun „Geschlossenheit“ und „Widerstandsfähigkeit“ zeigen.Beitrittsverhandlungen: Forderung nach „Schutzklauseln“Was die EU-Erweiterung betrifft, forderte Bauer ein „Vorankommen“. Dass sich die Isländer und Isländerinnen gegen die Wiederaufnahme der EU-Erweiterungsverhandlungen ausgesprochen haben, sei kein „Anlass, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagte sie weiter.Die EU müsse in der Kommunikation „deutlich besser“ werden und „unsere Vorteile“ kommunizieren. Ihrer Ansicht nach braucht es auch „Schutzklauseln“, die in künftige Beitrittsverträge aufgenommen werden könnten, allerdings dürften dadurch die Verhandlungen nicht „verkompliziert“ werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.