Spanien: Tausende bei Demo zu „Solidarität mit Ceuta“

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02.09.2026 21.10Online seit heute, 21.10 UhrEinen Monat nach dem Migrantenansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta steht die Zentralregierung von Regierungschef Pedro Sanchez zunehmend unter Druck. Für heute Abend organisierten die Konservativen von Oppositionsführer Alberto Nunez Feijoo (PP) und die rechtspopulistische Vox landesweite Kundgebungen, zu denen Tausende Teilnehmer kamen.Feijoo forderte Sanchez zu sofortigem Handeln auf und, den marokkanischen Botschafter in Spanien einzubestellen. Die Konservativen sprachen von Solidaritätskundgebungen für die immer noch von Tausenden Migranten belagerte Kleinstadt an der marokkanischen Mittelmeer-Küste.Der Sozialist Sanchez kritisierte die Initiative als „verlogen“. Die rechte Opposition rufe zwar „Solidarität mit Ceuta“, blockiere aber bei der echten Entlastung der Stadt, wenn es darum gehe, die „Kapazitäten anderer Autonomer Gemeinschaften für die Aufnahme von Migranten zu nutzen“. Stattdessen würden sie „Massenabschiebungen“ gegen geltendes Recht fordern.Die Oppositionsparteien werfen Sanchez „Kontrollverlust“ und „Versagen“ der spanischen Linksregierung bei der Sicherung der europäischen Außengrenze vor.Vor allem sei Madrid aber nicht vorbereitet gewesen und habe sogar die Warnungen des spanischen Geheimdienstes CNI ignoriert. Das würden die Oppositionsparteien derzeit nutzen, um Sanchez politisch anzugreifen.Heute organisierten die EU-Parlamentarier der PP und von Vox vor dem Europäischen Parlament in Brüssel bereits eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung von Ceuta, auf der sie vor allem Sanchez’ Rücktritt und Neuwahlen forderten.