„Zukunftsdepot“: Startguthaben von bis zu 500 Euro angedacht

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03.09.2026 18.21Online seit heute, 18.21 UhrDas „Zukunftsdepot“, das Eltern ein steuerfreies Anlegen für ihre Kinder ermöglichen soll, könnte vom Staat mit einem Startguthaben von bis zu 500 Euro unterstützt werden. Details wie diese verhandle man derzeit noch, sagte Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) heute.Eingezahlt werden könne ab der Geburt, Geld soll aus dem Depot aber erst ab dem 18. Geburtstag entnommen werden dürfen. Bis zur Volljährigkeit bleibt es steuerfrei, es fallen weder Kapitalertragssteuer (KESt) noch Kontoführungsgebühren an. Jährlich können bis zu 5.000 Euro eingezahlt werden. Bauer sprach von einer attraktiven Möglichkeit für Familien, um ihre Kinder beim Start ins Erwachsenenleben zu unterstützen.Thema sei die Maßnahme bereits seit den Budgetverhandlungen gewesen, so Bauer bei einem Hintergrundgespräch. Grundsätzlich habe sich die Koalition auf die Einführung des „Zukunftsdepots“, mit dem Kanzler Christian Stocker (ÖVP) vorgeprescht war, geeinigt.Die SPÖ sah allerdings noch viele offene Fragen, vor allem bei der Finanzierung, wie es aus dem SPÖ-geführten Finanzministerium hieß. Für das Startguthaben sind in den nächsten beiden Jahren denn auch je 40 Millionen Euro budgetiert. Dass diese aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) kommen, kritisierten die Grünen.FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer bezeichnete den Ansatz als „grundsätzlich sinnvoll“, forderte aber eine steuerliche Entlastung aller Vorsorgeformen, also auch von Sparbüchern, Bausparverträgen oder anderen traditionellen Sparformen für die Familie oder sich selbst.