Zwar wurde von dem Taktik-Shooter WARDOGS bisher keine Veröffentlichung für den Mac angekündigt und wir hegen wenig Hoffnung, dass dies jemals geschehen wird. Aber wie ihr wisst, strecken wir unsere Fühler gerne auch mal etwas weiter über den Tellerrand hinaus.Als alten Battlefield-Veteranen konnte mich Wardogs während des Playtests vorletzte Woche zumindest sofort abholen. Wardogs spielt sich zwar etwas gemächlicher als das doch sehr actionlastige Battlefield 6, ist aber dennoch nicht so sperrig und träge wie die Hardcore Mil-Sims ARMA oder Hell let Loose. Gleichzeitig bietet das Spiel mit seinen Söldner-Mechaniken sowie Extraction-Shooter-Elementen und dem damit gepaartem Match übergreifenden Geldsystem einen besonderen neuen Twist.So schaltet ihr in Wardogs Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge nicht einfach nur durch stumpfes Leveln frei. Stattdessen müsst ihr jede Waffe, jede Kugel und jeden Panzer bei jedem Einsatz erstmal gegen Ingame-Geld kaufen. Wobei euch jeder Abschuss, aber ebenso jede Form der Unterstützung eurer Teamkameraden, wiederum einige Dollar in eure persönliche Kriegskasse spült.Der besondere Kniff dabei ist, dass ihr nicht in jedem Match bei Null anfangt. Anstelle dessen habt ihr ein persistentes Bankkonto und könnt so mit positiver oder negativer Bilanz aus einem Match hinausgehen. Und entsprechend auch als arme Kirchenmaus oder als Millionär, der sich direkt die beste Ausrüstung leisten kann, in ein Match einsteigen. Damit „wohlhabendere“ Spieler (keine Sorge, es handelt sich um reines Spielgeld, das nicht mit Echtgeld gekauft werden kann) nicht direkt mit Panzern ins Match rollen, bleibt schweres Gerät jedoch für die ersten Minuten der bis zu eineinhalb Stunden langen Schlachten gesperrt.Wie ihr an Geld kommt überlässt euch das Spiel völlig selbst. Auch wenn ihr euch lediglich mit einem Hammer bewaffnet am Basenbau beteiligt, Mitspieler heilt oder schlichtweg Truppen und Ausrüstung vom weiter entfernten Stützpunkt zur Front bringt, belohnt euch das Spiel mit einem kleinen Geldregen. Gleichzeitig reißt der Kauf eines Kampfpanzers oder -helikopters ein großes Loch in euer Budget. Umso ärgerlicher, wenn ihr umgehend einer gegnerischen Panzerfaust zum Opfer fallt. Doch so stellt das Spiel zumindest sicher, dass es für jeden früher oder später immer mal wieder mit etwas leichterem Gepäck und zu Fuß zurück ins Feld geht.Zusätzliche Dynamik erhalten die Schlachten mit ihren bis zu 100 Spielern dadurch, dass sich jeweils 3 Fraktionen gegenüber stehen. So kann nie ein Team das andere vollständig dominieren, da stets die dritte Partei in die Parade grätschen und das Feld wieder auflockern kann. Siegpunkte erringt dabei jedoch nur das Team, welches am meisten Soldaten im Kampfgebiet hält. Zusätzlich wandert eine Hot-Zone über die Karte, innerhalb der jeder aktive Soldat doppelt zählt.Nach dem Playtest am vorletzten Wochenende startet das Spiel am 10. September offiziell in den Early Access. Zusätzlich haben die Entwickler nochmal zu einem „Server Slam“ aufgerufen, der gestern Abend nach der FPS Games Show um 20 Uhr gestartet ist und noch bis Sonntagvormittag laufen soll. Vorbesteller und Teilnehmer des letzten Playtests haben auch zu diesem Servertest einen garantierten Zugang. Ebenso werden noch weitere Einladungen an Spieler verteilt, die sich kostenlos via Steam oder direkt auf der offiziellen Webseite für einen Zugang zu diesem kurzen Spieltest bewerben.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag WARDOGS: Entwickler rufen zum „Server Slam“ auf wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.