04.09.2026 15.00Online seit heute, 15.00 UhrDie Beschäftigtenzahl in den USA ist im August deutlich stärker als erwartet gestiegen. Außerhalb der Landwirtschaft stieg sie um 162.000, wie das Arbeitsministerium heute in Washington mitteilte.Volkswirtinnen und Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 55.000 zusätzlichen Stellen gerechnet. Der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten wurde zudem um insgesamt 55.000 Stellen nach oben revidiert. Im Juli waren nach revidierten Daten 21.000 Stellen entstanden. Ursprünglich war ein Minus von 23.000 Jobs gemeldet worden.Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 ProzentDie getrennt ermittelte Arbeitslosenquote verharrte auf 4,1 Prozent. Volkswirtinnen und Volkswirte hatten im Schnitt einen unveränderten Wert erwartet. Die Löhne legten wie von Fachleuten prognostiziert um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu.Im Vormonat hatte das Lohnplus bei revidierten 0,2 Prozent gelegen. Zunächst war ein Anstieg um 0,1 Prozent ermittelt worden. Im Jahresvergleich stiegen die Löhne im August um 3,1 Prozent. Auch das war so erwartet worden.Wetten auf ZinserhöhungNach dem Bekanntwerden der Arbeitsmarktdaten nahmen die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu. Händlerinnen und Händler auf den Terminmärkten taxieren die Wahrscheinlichkeit dafür auf nun 65 Prozent nach rund 55 Prozent.Fed-Chef Kevin Warsh äußerte zuletzt Sorge über die hartnäckige Inflation und nannte den Arbeitsmarkt zugleich „recht stabil“. Die Fed soll für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen. Sie hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen.