Iran: Österreich und Jordanien für Rückkehr zur Diplomatie

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03.09.2026 16.20Online seit heute, 16.20 UhrÖsterreich und Jordanien fordern diplomatische Anstrengungen zur Lösung des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran. Der jordanische Außenminister Ayman Safadi war heute zu Besuch bei Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) in Wien.Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz betonte Meinl-Reisinger, dass in der Frage der Öffnung der Straße von Hormus und des Verhinderns von Atomwaffen „nur Diplomatie und die Rückkehr zur Diplomatie eine Lösung bringen kann“.Angriffe auf jordanischem Boden „inakzeptabel“Die Angriffe des Iran auf jordanischen Boden seien „inakzeptabel“, so Meinl-Reisinger, Österreich sei solidarisch mit Jordanien. Safari betonte im Rahmen der Pressekonferenz, dass Jordanien versuche, seine Verteidigungsfähigkeiten auch durch Zusammenarbeit mit Partnerländern auszubauen.So sei auch ein Abkommen zwischen Österreich und Jordanien für militärische Zusammenarbeit wie Ausbildungsmaßnahmen unterzeichnet worden, ergänzte Meinl-Reisinger: „Jordanien ist ein wichtiger Anker der Stabilität in der Region.“Siedlergewalt „aufs Schärfste zu verurteilen“Meinl-Reisinger betonte außerdem die Einigkeit zwischen Jordanien und Österreich, was den Konflikt in Nahost betrifft. Alle Parteien müssten entsprechend der Resolution des Sicherheitsrats den Waffenstillstand einhalten, Israel müsse humanitäre Hilfe in den palästinensischen Gebieten in adäquatem Ausmaß zulassen.Österreich verurteile die Gewalt radikaler Siedler im Westjordanland „aufs Schärfste“ und weise auch jegliche Pläne zur Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen zurück, erklärte Meinl-Reisinger.Jordanien für ZweistaatenlösungSafadi dankte für die österreichische Unterstützung für das UNO-Palästinenserhilfswerk UNRWA. Die UNRWA spiele „eine riesige Rolle, sie ist essenziell, und es gibt keine andere Organisation, die so viel Hilfe leistet für die Palästinenser. Mehr als fünf Millionen Palästinenser und Palästinenserinnen sind angewiesen auf die Hilfe der UNRWA“, sagte er.„Hunger darf sich nicht weiter ausbreiten in Gaza, weil die Hilfsprojekte durch Israel blockiert werden.“ Jordanien stehe außerdem hinter der Zweistaatenlösung. „Das ist die einzige Lösung für eine friedvolle Koexistenz.“