Slowakei: Möglicher Anschlag auf Drohnenfabrik verhindert

Wait 5 sec.

25.08.2026 17.21Online seit heute, 17.21 UhrDie Polizei in der Slowakei hat nach eigenen Angaben einen möglichen Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik verhindert. Ziel der vereitelten Pläne sei ein Produktionswerk für unbemannte Flugobjekte im Osten des EU- und NATO-Mitgliedsstaats gewesen, teilten die Behörden heute via Facebook mit.Zu den Hintergründen war zunächst nichts bekannt, auch nicht dazu, ob in dem Werk Drohnen für die von Russland angegriffene Ukraine gefertigt werden.Zwei Beschuldigte seien in der Slowakei festgenommen worden, ein dritter auf der Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Deutschland, hieß es. Ihnen allen drohe eine Anklage wegen Gefährdung der Allgemeinheit. Diese Straftat begeht, wer eine Gefahr für Leib oder Leben einer größeren Zahl von Menschen oder für fremdes Eigentum in großem Ausmaß herbeiführt.Bei Razzien stellten die Ermittler eine größere Menge an Brandmischung, Werkzeuge, Mobiltelefone sowie einen handschriftlich ausgearbeiteten Plan sicher. Nach ersten Erkenntnissen habe es sich bei der Brandmasse um improvisiertes Napalm, einer Mischung aus Benzin und Verdickungsmittel, gehandelt.Die Ermittlungen erfolgten durch die Sondereinheit für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität (UBOK) auf der Grundlage von Hinweisen des slowakischen Nachrichtendienstes SIS und des Militärgeheimdienstes.„Falls es zu dem Angriff gekommen wäre, hätten ein umfangreicher Brand, eine Gefährdung von Leben und Gesundheit (der Arbeiter, Anm.) sowie Sachschäden von großem Umfang gedroht“, teilten die Ermittler mit. In dem Werk seien rund 70 Personen beschäftigt.Der Wert der Produktionsanlage belaufe sich auf Dutzende Millionen Euro. Die drei Beschuldigten sollen im Auftrag von Dritten gehandelt haben. Nähere Angaben dazu machten die Behörden zunächst nicht. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.