26.08.2026 23.11Online seit heute, 23.11 UhrRund eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt haben sich die Spitzenkandidaten von AfD und CDU heute ein teils heftiges Rededuell über ihre politischen Ziele geliefert. Der Landesverfassungsschutz von Sachsen-Anhalt stuft die AfD als gesichert rechtsextremistisch ein.Ministerpräsident: AfD ohne „Konzept für die Zukunft“Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze warf seinem AfD-Herausforderer Ulrich Siegmund in der Sendung „Fakt ist!“ des MDR vor, „kein Konzept für die Zukunft für Sachsen-Anhalt“ zu haben, etwa für die Schaffung von Arbeitsplätzen.Er setze sich hingegen als Regierungschef für die Menschen in seinem Bundesland ein. „Ich labere nicht nur, ich liefere auch“, sagte Schulze.AfD-Spitzenkandidat: „Werden Geschichte schreiben“Siegmund konterte, die AfD habe einen „klaren Plan“ für das Land. Seine Partei wolle unter anderem die Migration „neu ordnen“, was Mittel für andere Investitionen etwa in Krankenhäuser freimachen würde.„Wir werden Geschichte schreiben“, sagte der AfD-Politiker mit Blick auf das Wahlziel einer AfD-Alleinregierung unter ihm als Ministerpräsidenten. Sachsen-Anhalt sei „der Beginn einer politischen Veränderung in Deutschland“.Umfrage sieht AfD deutlich voranLaut einer am Tag der TV-Konfrontation veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap für die ARD kommt die AfD in Sachsen-Anhalt auf 42 Prozent. Die CDU liegt aktuell bei 22 Prozent.