Protest gegen Wahlrechtseinschränkungen durch Trump

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28.08.2026 17.32Online seit heute, 17.32 UhrIn der US-Hauptstadt Washington haben heute Hunderte Menschen gegen Einschränkungen des Wahlrechts unter Präsident Donald Trump demonstriert. Zu der Kundgebung unter dem Motto „Defend the vote“ (Verteidigt das Wahlrecht) hatten Bürgerrechtsaktivistinnen und -aktivisten sowie Oppositionspolitikerinnen und -politiker aufgerufen.Reuters/Leah MillisIn gut zwei Monaten finden in den USA die Zwischenwahlen zum Kongress statt, die als wichtiger Stimmungstest für Trump zur Mitte seiner zweiten Amtszeit gelten.Angeführt wurde die Kundgebung unter anderen von Martin Luther King III. Sein Vater, Martin Luther King jr., hatte 1963 den „Marsch auf Washington“ angeführt. Damals hielt er seine berühmte Rede „I have a dream“, in der er Gleichstellung einforderte.Nun standen am selben Ort Rednerinnen und Redner wie der linksgerichtete Senator Bernie Sanders und die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez. Das Wahlrecht gehöre zu den Fundamenten der US-Demokratie, sagte King III. „63 Jahre nachdem mein Vater am Lincoln-Denkmal gestanden ist, sind wir erneut zum Marsch aufgerufen – nicht nur zum Gedenken, sondern zum Handeln“, sagte er.Die Opposition wirft Trump vor, das Wahlrecht für Millionen von Menschen zu beschneiden. Der Präsident hatte unter anderem einen Neuzuschnitt vieler Wahlkreise in den Bundesstaaten und eine erschwerte Briefwahl angestoßen.