69,85€ - autobatterienbilliger.deHier mal ein Deal für diejenigen, die eine Motorradbatterie suchen und sich auch vor neuen Wegen nicht fürchten.Meine "Alte Dame" braucht mal wieder eine neue Batterie. Die letzte war eine Gel-Batterie und ist gar nicht gut gealtert. (annoyed) Da sie liegend im Beiwagen verbaut ist, fürchte ich dass es daran liegt und die nächste ähnlich schlecht altern wird. So habe ich mal nach Alternativen geschaut.Lithium reagiert auf Überspannung teilweise fatal (angryflame) und scheidet somit bei einer 40 Jahre alten Elektrik aus. Dann bin ich auf Natrium-Batterien gestoßen, von denen ja viel erzählt wird, die es aber kaum zu kaufen gibt und wenn, dann zu horrenden Preisen überhalb der Li-BatterienIch habe lediglich bei Louis und ABB Natrium-Batterien zu vernünftigen Preisen gefunden, wobei ABB in meinen Augen das günstigere Angebot hat, vergleicht aber gerne selbst für eure Maschine. Hier als Beispiel das aktuell größte Modell mit 10,5Ah und 250A Kälteprüfstrom, das ich auch für meine alte Dame geordert habe. Bestpreis ist es zwar nicht ganz, da fehlen aktuell 2 Euro, aber es fallen momentan auch keine Versandkosten bei Bestellungen über 29 Euro an.Als VGP habe ich die Louis SNA14Q herangezogen, wobei der Vergleich etwas hinkt: Die SNA14Q hat nur 4Ah kapazität, bietet auf der Gegenseite aber 400A Kälteprüfstrom laut Datenblatt. Es ist eine der wenigen Natrium-Batterien, die nicht völlig überteuert scheinen und laut Datenblatt könnte sie sogar bei mir funktionieren. Meine Elektrik ist aber nicht mehr ganz original, da gehe ich lieber auf Nummer sicher.Jetzt die Frage: Warum sollte ich auf eine Natrium-Batterie wechseln?Neben den ökologischen und ökonomischen Aspekten (Weniger Schädliche Stoffe ggü. Blei und seltene Erden bei Lithium) gibt einige praktische Erwägungen:Die Vorteile zur Bleibatterie: Sie ist Wartungsfrei, Faktor 2-3 weniger Gewicht, hält deutlich mehr Ladezyklen aus, bringt auch bei -20 Grad noch eine stabile Leistung, Einbaurichtung völlig egal, Tiefenentladung ist unproblematisch, Ladung mit 1C möglich (Blei: 0,1C), Kaum SelbstentladungNachteile zur Bleibatterie: Aktuell sind die Preise noch etwas höher, was sich aber durch die längere Laufzeit amortisieren soll. Man braucht ein Ladegerät für Li-Io-Batterien bzw. mit CCCV-Kurve, die gibt es aber schon ab 25 Euro.Die Vorteile zur Li-Batterie: Keine spontane Selbstentzündung, Günstiger, höhere Ladezyklen, Kältefest, Können höhere Spannungen ab (tlw. bis 15,5V), Tiefenentladung ist ohne Schaden an der Batterie möglich.Nachteile zur Li-Batterie: Schwerer, Die Spannung flacht mit fortschreitender Entladung etwas ab.Dann stellt sich die nächste Frage: Wie finde ich die richtige Batterie?Da gibt es 3 Dinge zu beachten:der erwähnte Formfaktor. Im Zweifel tut es aber auch eine kleinere Batterie mit ein wenig Schaumstoff.Der Kälteprüfstrom (CCA) muss dem der originalen Batterie entsprechen, oder höher sein, denn sonst gibt es Probleme mit dem Anlasser.Kapazität: Da Bleibatterien sehr ineffizient sind und hohe innere Wiederstände haben, genügt hier theoretisch 1/3 der Kapazität eurer Bleibatterie. Ein kleiner Puffer wird aber auch nicht schadenDa Anlasser auch altern, habe ich für meine Alte Dame ordentlich Puffer eingeplant:Formfaktor: Original: Selbstgedengelt, Accurat: Höhe und Breite jeweils 2cm mehr PlatzCCA Original: 200A -> Accurat: 250A Kapazität Original: 14Ah -> Accurat: 10,5AhFrage in die Runde:Hat schon jemand Langzeiterfahrungen sammeln können?