28.08.2026 11.10Online seit heute, 11.10 UhrDer iranische Außenminister Abbas Araktschi hat im festgefahrenen Konflikt mit den USA die Tür für eine diplomatische Lösung offen gehalten.„Es ist nicht unmöglich, die Diplomatie wieder auf Kurs zu bringen“, teilte Araktschi via X mit. Die USA müssten aber verstehen: „Druck funktioniert nicht. Die USA sollten Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, unsere Rechte anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten“, fügte er hinzu.Neue Runde diplomatischer BemühungenIn den vergangenen Tagen hatten regionale Staaten eine neue Runde diplomatischer Bemühungen begonnen. Am Montag war eine Delegation unter Leitung des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran. Am Dienstag folgte Omans Außenminister Badr al-Busaidi. Gestern traf sich Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani mit Araktschi.Ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Krieges steckt der Konflikt in einer Sackgasse. Iranischen Medienberichten zufolge stand bei den Gesprächen mit Oman vor allem eine mögliche Öffnung der Straße von Hormuz im Fokus. Der Iran fordert dafür von der US-Regierung Zugeständnisse. US-Präsident Donald Trump will den Iran mit einem „Wirtschaftskrieg“ unter Druck setzen.Die USA hatten Ende Februar gemeinsam mit Israel ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen.Iran: „Werden Netanjahu in die Hölle schicken“Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats bedrohte Israels Regierungschef unterdessen mit dem Tod. „Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken“, sagte Mohsen Resaei gestern Abend in einem Interview mit dem staatlichen TV.Resaei wies außerdem Berichte zurück, wonach der Iran die Tötung von Barron Trump, einem der Söhne des US-Präsidenten, geplant habe. Netanjahu habe mit der Verbreitung falscher Nachrichten Trump in Angst versetzen wollen. Tatsächlich hatte ein iranischer Staatssender vor wenigen Tagen ein Video mit dem Titel „Wo kann man Barron Trump töten?“ verbreitet. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.