18.736 Haushalte bisher durch Wohnschirm unterstützt

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24.08.2026 06.37Online seit heute, 6.37 UhrDurch den Wohnschirm sind seit 2022 18.736 armutsgefährdete Haushalte, denen wegen Zahlungsrückständen eine Delogierung drohte, unterstützt worden. Das hat das Sozialministerium heute bekannt gegeben.Insgesamt sei 42.291 Personen geholfen worden, hieß es weiter. In 44 Prozent der unterstützten Haushalte lebten demnach minderjährige Kinder, bei 45 Prozent dieser Haushalte waren die Eltern Alleinerziehende. 53 Prozent aller unterstützten Erwachsenen waren weiblich.Der seit 2022 mehrmals verlängerte „Wohnschirm" läuft bis Ende 2029, bereitgestellt werden aktuell 28 Mio. Euro pro Jahr. Die Zahlen der bewilligten Anträge würden zeigen, dass der Wohnschirm wirkt, sagte Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ). Er sei ein wichtiges Instrument des Sozialstaats“ und daher auch verlängert worden.Der Wohnschirm setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Im Bereich „Miete“ gab es seit März 2022 bis Ende Juli dieses Jahres 18.736 bewilligte Anträge. 17.086 davon für die Wohnungssicherung, 1.650 für einen Wohnungswechsel. Die Unterstützten erhielten im Durchschnitt 2.732 Euro zur Wohnungssicherung, im Fall eines Wohnungswechsels waren es 3.095 Euro.Beim „Wohnschirm Energie“, der bei der Vermeidung von Energieabschaltungen hilft, gab es seit Jänner 2023 33.599 bewilligte Anträge. Unterstützt werden konnten damit laut Sozialministerium 90.827 Personen. Im Durchschnitt wurden 1.570 Euro ausgeschüttet. Im dritten Bereich – dem „Housing First“ – wurden 1.815 wohnungslose Menschen unterstützt, 31 Prozent davon waren Kinder. Insgesamt wurden 737 leistbare Wohnungen vermittelt.