CO2-Speicherung in Österreich wird konkreter

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25.08.2026 14.30Online seit heute, 14.30 UhrNachdem die Regierung im Zuge ihrer Einigung auf Dürrehilfen und ein Klimagesetz die Aufhebung des generellen „Carbon Capture and Storage“-Verbots zur Speicherung von CO2 aus Industrieemissionen avisiert hat, wird das von der emissionsstarken Zementindustrie begrüßt. Ihr geht es um die Abscheidung von CO2 bei der Zementproduktion, in der die Entstehung von CO2 unvermeidbar ist.Die geplante Zulassung von Carbon Capture and Storage – also CO2-Abtrennung und -Speicherung – hatte SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler, dessen Partei mit Markus Marterbauer den für Bergbau zuständigen Minister stellt, im ORF-Sommergespräch bekräftigt. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bezeichnete die CO2-Speicherung in einer schriftlichen Stellungnahme unter anderem als „zentrale Klimaschutzmaßnahme“ und „echte Perspektive“. Dabei geht es neben der Zement- etwa auch um die Kalk- und Stahlindustrie.Das Vorgehen sei zur Erreichung der Klimaziele notwendig. Das Gesetz befinde sich derzeit koalitionsintern in Abstimmung. Das Vorhaben soll bald in den Ministerrat kommen. Gemeinsam mit dem neuen Klimagesetz und dem UVP-Gesetz soll das Gesetz zur CO2-Speicherung in Begutachtung.Auch wenn jetzt rasch gehandelt wird: „Eine breite industrielle Nutzung von CCS in Österreich frühestens ab 2040 realistisch“, heißt es von der Vereinigung der Österreichischen Zementerzeuger (VÖZ) zur APA. Sie erinnerten auch, dass CCS 2024 schon einmal Thema in einem Ministerrat war.