Österreich laut EU-Bericht besonders von Dürre betroffen

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25.08.2026 14.49Online seit heute, 14.49 Uhr„Außergewöhnlich trockenes und heißes Wetter bedroht die Sommerernte“ lautet der Titel eines heute in Brüssel veröffentlichten Berichts des EU-Forschungszentrums Joint Research Center (JRC). Die Auswirkungen reichten von Ertragsminderungen bis zu kompletten Ernteausfällen. Österreich zählt zu den Ländern der EU, die von den „schwersten Auswirkungen“ durch Hitzestress und Wassermangel betroffen sind.Die Sommerernte dürfte in diesen teils um 20 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen. „Hohe Temperaturen in Verbindung mit unzureichenden Niederschlägen wirken sich stark auf die Sommerkulturen aus, insbesondere während der Blüte und der Ertragsbildung“. heißt es in dem Bericht.Zu den Auswirkungen zählen „verminderte Fruchtbarkeit, schlechte Kornfüllung sowie vorzeitige Alterung“, heißt es außerdem zu den am stärksten betroffenen Gebieten wie Österreich, Süddeutschland, Teilen Italiens und Tschechien in der aktuellen Ausgabe des regelmäßigen JRC-Berichts. Die geringere Verfügbarkeit von Bewässerungswasser würde den Stress für die Pflanzen in mehreren dieser Regionen zusätzlich verschärfen.Dazu kommt noch, dass es in Österreich, aber auch etwa in Spanien, Frankreich und Deutschland bereits zu Beginn der Saison ungünstige Bedingungen gegeben hatte: Die bereits im Frühjahr bestehenden Bodenfeuchtigkeitsdefizite haben sich laut Bericht seit Juli weiter verschärft.In Ostösterreich, Westtschechien sowie der West- und Südslowakei kam es wiederholt zu Hitzewellen mit Temperaturen von fast 40 Grad. Die Hitzewellen beschleunigten die Reifung und die Ernte.