Sturzflut im Himalaya spülte Dörfer weg

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26.08.2026 11.49Online seit heute, 11.49 UhrEine schwere Sturzflut hat in Nepal nahe der Grenze zu Tibet nach Behördenangaben ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt. Es sei zu befürchten, dass es zahlreiche Opfer gebe und massive Sachschäden entstanden seien, sagte der Bezirksverwalter Narendra Pariyar heute. „Aber ich weiß es noch nicht genau.“Betroffen ist vor allem ein Gebiet im Himalaya-Gebirge, in dem Zehntausende Menschen leben. Rettungskräfte sowie Polizei und Militär seien auf dem Weg in die Katastrophenregion, teilte Ministerpräsident Balendra Shah mit. Aus dem benachbarten Tibet wurde ein Erdrutsch gemeldet.Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua könnten Menschen verschüttet worden sein. Straßen-, Kommunikations- und Stromverbindungen in dem Gebiet nahe der Grenze zu Nepal seien unterbrochen worden.In Tibet wurden die Anwohner des Flusses Bhote Koshi aufgerufen, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Die genaue Ursache für die plötzlichen Überschwemmungen war zunächst unklar. Im vergangenen Jahr waren durch eine Sturzflut an dem Fluss mindestens neun Menschen ums Leben gekommen.