Gründer von Logistikkonzern Kühne + Nagel gestorben

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24.08.2026 11.36Online seit heute, 11.36 UhrDer Großunternehmer und gebürtige Hamburger Klaus-Michael Kühne ist tot. Der Logistikkonzern Kühne + Nagel mit Sitz in der Schweiz bestätigte heute entsprechende Medienberichte: „Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht auf den heutigen Montag im Alter von 89 Jahren in Schindellegi (Schweiz) verstorben“, erklärte das Unternehmen auf seiner Website.„Mit dem Tod von Klaus-Michael ist ein Visionär, ein großer Unternehmer und eine eindrucksvolle Persönlichkeit von uns gegangen“, erklärte Jörg Wolle, Präsident des Verwaltungsrat des Konzerns.Große Anteile bei Hapag-Lloyd und LufthansaKühne hatte das Familienunternehmen Kühne + Nagel ab den 1960er Jahren zu einem weltweit führenden Logistikdienstleister im Luft- und Seefrachtverkehr ausgebaut. In den 70er Jahren siedelte er das Unternehmen von Hamburg in die Schweiz über. In den 90er Jahren gründete der Unternehmer die Kühne Holding, mittels der er in eine ganze Reihe namhafter Unternehmen investierte.Die Holding hält nach eigenen Angaben derzeit etwa rund 30 Prozent an der Reederei Hapag-Lloyd, 20 Prozent an der Lufthansa und eine „wesentliche Minderheitsbeteiligung“ am Fernbus- und Reiseunternehmen Flix. Kühne + Nagel ist nach eigenen Angaben mit rund 88.000 Mitarbeitenden an über 1.300 Standorten in 100 Ländern einer „der weltweit führenden Logistikdienstleister“.Große Verluste mit Benko-InvestmentsKühne hatte auch bei dem mittlerweile gestürzten und in U-Haft befindlichen österreichischen Immobilientycoon Rene Benko investiert. Kühne betonte, er habe eine halbe Milliarde Euro dadurch verloren, berichtete 2024 der „Standard“. Benko habe ihn „um den Finger gewickelt“, so Kühne damals selbstkritisch.