Pensionen: Stocker bringt Staatsfonds ins Spiel

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28.08.2026 20.03Online seit heute, 20.03 UhrBundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat heute in mehreren Interviews einen Staatsfonds zur Absicherung künftiger Pensionen ins Spiel gebracht. Wie er gegenüber „Krone“, „oe24“ und „Heute“ skizzierte, sollen Gewinne aus Staatsbeteiligungen in einem Fonds veranlagt und damit das staatliche Pensionssystem abgesichert werden. Zudem plädiert Stocker für ein Verbot des politischen Islam per Verfassungsgesetz.Stocker will das Pensionssystem „gesamtheitlicher“ denken und will dabei Anleihe an skandinavischen Ländern nehmen, wie er gegenüber oe24 erklärte: „Wir könnten einen Teil, etwa die Hälfte dessen, was wir aus unseren staatlichen Betrieben an Gewinnen erwirtschaften, in dieses Pensionsvermögen investieren und anlegen.“Die Gewinne sollen dann die Absicherung des staatlichen Pensionssystems sicherstellen, erklärte Stocker im „Krone“-Interview. „Wenn wir etwa die Hälfte der Gewinne aus unseren Beteiligungen in einen solchen Fonds stecken, reden wir von jährlich rund 700 Millionen Euro, die wir pro Jahr langfristig investieren könnten“, argumentierte Stocker im „Heute“-Interview.Gegenüber dem politischen Islam will der Kanzler künftig eine „klare Sprache sprechen“. Eine Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen „geht sich bei uns nicht aus“, so Stocker gegenüber „oe24“: „Mann und Frau sind bei uns gleichberechtigt.“Daher will sich der Kanzler für ein verfassungsrechtliches Verbot des politischen Islam einsetzen. Wenn Religion politisch eingesetzt wird, müssen wir dem mit aller Härte entgegentreten, erklärte Stocker im „Heute“-Interview.