Spritpreisbremse: Marterbauer und Hattmannsdorfer skeptisch

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24.08.2026 15.01Online seit heute, 15.01 UhrOb die heimische Spritpreisbremse über den August hinaus verlängert wird, scheint derzeit fraglich. Eine Steuersenkung allein ohne eine Begrenzung der Gewinnmargen der Mineralölkonzerne bringe kaum noch eine spürbare Entlastung, äußerte sich Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ heute im „Ö1-Morgenjournal“ skeptisch.Die Maßnahme habe zuletzt an den Zapfsäulen nur noch ein bis zwei Cent pro Liter gebracht (im August betrug die Entlastung durch die reduzierte Mineralölsteuer 1,9 Cent, Anm.). Wesentlich mehr verspricht sich der Finanzminister von einem koordinierten Vorgehen gegen die krisenbedingten Gewinne der Ölkonzerne.In einem gemeinsamen Brief vom 21. August 2026 an den irischen Finanzminister Simon Harris – dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat – fordern Marterbauer und fünf Amtskollegen die rasche Diskussion eines EU-weiten Rahmens zur Besteuerung von „Windfall Profits“.Wirtschaftsministier Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist hingegen gegen längerfristige Preiseingriffe. „Die Spritpreisbremse war eine gezielte, befristete und verantwortungsvolle Maßnahme, um Autofahrerinnen und Autofahrer in einer außergewöhnlichen Situation zu entlasten.“ Allerdings dürften staatliche Eingriffe in den Markt niemals zum Dauerzustand werden.„Gerade kleine und unabhängige Tankstellen sichern Wettbewerb und damit faire Preise – werden sie dauerhaft unter Druck gesetzt, gefährdet das am Ende auch die Versorgungssicherheit. Deshalb sind wir wie geplant geordnet aus dem Margeneingriff ausgestiegen und setzen auf treffsichere Entlastung, die den Wettbewerb intakt lässt“, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium.