Adobe erweitert Photoshop um neue Werkzeuge, die klassische Ebenenbearbeitung und promptbasierte Bildänderungen enger zusammenführen. Neu ist unter anderem eine Licht-Korrekturebene für Belichtung, Kontrast, Lichter, Schatten sowie Weiß- und Schwarzwerte. Die Anpassungen bleiben nicht-destruktiv und lassen sich direkt im Ebenen-Workflow vornehmen.Eine maskengestützte Bearbeitung mit Firefly Image 5 berücksichtigt zudem den Bildkontext und soll Änderungen anhand kurzer Anweisungen gezielt umsetzen, ohne dass Bereiche pixelgenau markiert werden müssen. Adobe nennt etwa das Öffnen geschlossener Augen oder das Platzieren eines Huts auf einer bestimmten Person. Bereiche außerhalb der Maske bleiben unverändert.Markierungen ergänzen TextbefehleMit der neuen Markup-Funktion lassen sich gewünschte Änderungen direkt ins Bild zeichnen. Nutzer können Bereiche markieren, Pfeile für die Position eines Elements setzen oder grobe Formen skizzieren. So sollen etwa Texteingaben eindeutiger werden.Auch abseits der KI-Werkzeuge baut Adobe Photoshop aus. Dynamischer Text kann künftig benutzerdefinierten Konturen und Pfaden folgen. Zudem zieht Adobe Stock direkt in Photoshop ein. Mehr als 900 Millionen Inhalte sollen sich über ein andockbares Bedienfeld suchen, vorab ansehen und verwenden lassen.Schon im Juni hatte Adobe Photoshop um weitere KI- und Workflow-Funktionen ergänzt. Damals kamen unter anderem das automatische Entfernen von Spiegelungen und ein lokal arbeitendes Modell zum Löschen unerwünschter Bildinhalte hinzu.Eigener Editor für Prompt-BearbeitungStärker auf Texteingaben setzt der neue „AI Assisted Editor“, den Adobe zunächst als Beta anbietet. Die optionale Oberfläche steht neben dem bekannten Pro Editor und bündelt Hintergrundentfernung, generatives Erweitern und Füllen, Objektentfernung sowie generatives Hochskalieren. Änderungen lassen sich per natürlicher Sprache anstoßen und mit visuellen Markierungen präzisieren.Wer bei der bisherigen Oberfläche bleiben möchte, kann „Prompt to Edit“ über die kontextbezogene Werkzeugleiste des Pro Editors nutzen. Eine Auswahl ist dafür nicht erforderlich. Die Ergebnisse legt Photoshop als eigene generative Ebene ab, sodass Änderungen im Ebenenstapel separat bearbeitbar bleiben. ★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Photoshop: Neuer KI-Editor arbeitet mit Texteingaben wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.