22.08.2026 12.16Online seit heute, 12.16 UhrAngesichts hoher Spritpreise an den Tankstellen fordern mehrere EU-Finanzminister eine Übergewinnsteuer, die Mineralölfirmen auf kräftig gestiegene Profite wegen des Iran-Krieges zahlen sollen.„Wir erleben einen der größten Versorgungsschocks seit Jahrzehnten, und überall auf der Welt wächst der Unmut über den Anstieg der Lebenshaltungskosten“, heißt es in dem Brief, der an den Finanzminister Irlands gerichtet ist. Irland hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.Bisher ergriffene staatlichen Maßnahmen hätten nicht gereicht, um die Preise dauerhaft zu senken oder zu stabilisieren, schreiben die EU-Minister aus Österreich, Portugal, Spanien, Italien, Polen und Deutschland in dem Brief, der der dpa vorliegt. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet.Es brauche ein „gemeinsames Vorgehen, das sicherstellt, dass diejenigen, die von der Krise profitieren, ihren Teil dazu beitragen, die Belastung für die breite Bevölkerung zu verringern“, heißt es weiter. Vorschlagen wird ein EU-weites Rahmenwerk, um Übergewinne zu besteuern. Dabei solle man Erfahrungen aufnehmen, wie man die Profite von Ölkonzernen zielgerichteter einschließen könne.Der Brief soll laut „Spiegel“ auf Betreiben des deutschen Finanzministers Lars Klingbeil (SPD) zustande gekommen sein. Das Thema Übergewinnsteuer, so die Forderung, solle auf einer Tagung der EU-Wirtschafts- und Finanzminister Mitte September in Dublin auf die Tagesordnung kommen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.