ÖH ruft zu weiterer Demo für mehr Geld auf

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21.10.2026 15.55Online seit heute, 15.55 UhrSeit vergangenem Wochenende steht fest, dass die 23 öffentlichen Unis im Dreijahresbudget 2028 bis 2030 16 Mrd. Euro bekommen. Das sind zwei Mrd. weniger, als sie laut Universitätenkonferenz (uniko) allein zur Abdeckung der Teuerung brauchen.Die Unis haben den Abbau jeder zehnten Stelle angekündigt, die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) befürchtet deshalb Verschlechterungen beim Studienangebot. Für Donnerstag ruft sie zu einer weiteren Großdemo in Wien auf.Schon kurz nach den ersten Hinweisen im Frühjahr, dass es für die Unis in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode zum ersten Mal seit Jahren kein Budgetplus geben könnte, hatte die ÖH – damals gemeinsam mit den Rektorinnen und Rektoren – eine Großdemo auf dem Wiener Ring und Proteste in anderen Unistädten organisiert.Rund 40.000 Studierende und Uniangehörige waren im Mai laut Studierendenvertretung für mehr Geld auf die Straße gegangen, allein 28.000 in der Bundeshauptstadt. Erst vor etwas mehr als einer Woche hatten Studierende mit „Vorlesungen“ und „Aktionsstationen“ stundenlang den Ring blockiert.Die Demo am Donnerstag, die um 15.00 Uhr vor der Technischen Universität (TU) beginnt und um 18.00 Uhr vor der Wiener Hauptuni enden soll, wurde von der ÖH vorerst für 10.000 Teilnehmer angemeldet; gehofft wird freilich auf mehr. Die Organisation liegt diesmal allein bei der ÖH, von der uniko wird es – wie auch von Vertretern der Senate oder Betriebsräte – nur Reden geben. Die Proteste werden von den Rektoraten aber offiziell unterstützt, etwa indem Studierende und Personal für die Demoteilnahme frei bekommen.Das Verhältnis zwischen Rektoren- und Studierendenvertretung hat sich in den vergangenen Wochen merklich abgekühlt, nachdem die uniko und einzelne Rektoren Sympathien etwa für eine Ausweitung von Studiengebühren gezeigt haben. Man habe immer noch ein höheres Unibudget als gemeinsames Ziel, wurde gegenüber der APA aus der ÖH betont.Es gebe aber „unterschiedliche Perspektiven und politische Positionen, insbesondere wenn es um die konkreten Auswirkungen der Unterfinanzierung auf Studierende und Beschäftigte geht“. Neben den Unispitzen hat auch die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ihre Unterstützung der Demo angekündigt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.