Frankreich mobilisiert zusätzliche Polizisten für neue Proteste

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20.10.2026 23.51Online seit gestern, 23.51 UhrNach der Ankündigung weiterer Demonstrationen hat Frankreichs Premierminister Sebastien Lecornu gestern eine umfangreiche Mobilisierung der Polizei angekündigt. „Der Einsatz am kommenden Samstag wird massiv sein“, so Lecornu im Parlament. Während der Proteste am vergangenen Samstag, die von schweren Ausschreitungen begleitet wurden, seien die eingesetzten Polizeikräfte „zu statisch und nicht mobil genug“ gewesen. Zudem wurden lokale Ausgangssperren verlängert.„Wir werden die Maßnahmen auf ein höheres Niveau heben“, sowohl was die Zahl der eingesetzten Beamten als auch deren Reaktionsfähigkeit angeht, erklärte auch Innenminister Laurent Nunez. Unter anderem würden Kräfte der Anti-Terror-Einheit Sentinelle eingesetzt, um die übrigen Polizeieinheiten zu entlasten.Innenminister erwägt Verbot von DemonstrationenAußerdem könnten Demonstrationen verboten werden, sagte der Innenminister. „Zunächst erwägen wir die Möglichkeit, nicht angemeldete Demonstrationen, die zu Störungen der öffentlichen Ordnung führen könnten, zu verbieten – oder sogar angemeldete Demonstrationen, bei denen der Veranstalter oder der Ordnungsdienst uns nicht davon überzeugen kann, dass sie nicht aus dem Ruder laufen werden.“Die Protestbewegung der „Gelbwesten“ als einer der Organisatoren der Kundgebungen vom vergangenen Samstag hat bereits zu neuen Demonstrationen für den kommenden Samstag aufgerufen. Am 24. Oktober werde es einen „2. Akt“ der Proteste geben, teilten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mit. Demzufolge soll erneut in Dutzenden Orten demonstriert werden.Brandstifter von Limoges gefasstNach dem Feuer im Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges während der landesweiten Ausschreitungen am Wochenende fasste die Polizei nun einen mutmaßlich an der Brandstiftung beteiligten Mann. Spezialeinsatzkräfte hätten den Verdächtigen in einem Ort im Umland festgenommen, berichteten französische Medien unter Verweis auf die Polizei.Es handle sich um einen polizeibekannten 40 Jahre alten Linksextremisten, der von den Behörden als sicherheitsrelevant erfasst ist, berichteten Medien unter Verweis auf die Polizei.Lesen Sie mehr … Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.