Polizei setzt bei Protesten in Brüssel Tränengas ein

Wait 5 sec.

24.10.2026 18.05Online seit heute, 18.05 Uhrbelgische Polizei hat heute in Brüssel bei Zusammenstößen mit regierungskritischen Demonstranten Tränengas und Pfefferspray eingesetzt. Hunderte zumeist junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf die Straße gegangen, um bessere Bedingungen und mehr Geld für das Bildungssystem zu fordern. Zugleich warfen sie den Beamten unverhältnismäßige Gewalt vor.Reuters/Nicolas EconomouAugenzeugen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, Protestierende seien vor den Einsatzkräften geflüchtet. Einige seien dabei zu Boden gestürzt, Beamte hätten auf einen von ihnen eingeschlagen.Die Proteste fielen den Angaben zufolge deutlich kleiner und weniger gewalttätig aus als ähnliche Demonstrationen in der vergangenen Woche in Belgien und im Nachbarland Frankreich.In Italien werden heute ebenso wieder landesweite Demonstrationen erwartet. Italienische Behörden befürchten, dass es wie bereits vorigen Wochenende erneut zu Ausschreitungen kommen könnte. Die Behörden meldeten Aufrufe zu Gewalttaten und Plünderungen im Internet, die Bedrohungslage sei hoch.„Mailand wird überwacht werden, ebenso seine Bahnhöfe“, sagte Vizeministerpräsident und Verkehrsminister Matteo Salvini in Mailand. Die Präsenz der Soldaten auf zahlreichen öffentlichen Plätzen werde für ein größeres Sicherheitsgefühl sorgen. Die Fallschirmjäger sollen bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung mit den anderen Sicherheitskräften zusammenarbeiten.