22.10.2026 11.27Online seit heute, 11.27 UhrDie britische Großbank Barclays will bis Ende des Jahres 5.000 Stellen abbauen. Möglich wird das unter anderem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), wie das Unternehmen mitteilte. Ein Fünftel der Jobs sei bereits weggefallen, die übrigen 4.000 sollten bis Ende des Jahres gestrichen werden.Der Stellenabbau sei ein Teil umfassender Sparmaßnahmen und entspreche etwa fünf Prozent der weltweit 93.000 Beschäftigten, hieß es. Der Großteil der Einsparungen betreffe das Privatkundengeschäft, teilweise aber auch das Investmentbanking. Abgebaut werden überwiegend Stellen in internen Unterstützungs- und Zentralfunktionen. Dazu zähle auch der Abbau von Entwicklerstellen, da KI die Produktivität erhöhe.Stellenabbau Ergebnis von Tech-InvestitionenDie Maßnahmen seien „das Ergebnis der Investitionen, die wir über mehrere Jahre hinweg in Technologie getätigt haben und weiterhin tätigen“, sagte Barclays-Chef C.S. Venkatakrishnan der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. „Wir werden KI in großem Umfang einsetzen.“Bis Ende des Jahres will Barclays circa 300 Millionen Pfund (rund 358 Mio. Euro) einsparen. Damit geht ein dreijähriges Maßnahmenpaket zu Einsparungen und Investitionen in Technologie zu Ende. Für das dritte Quartal dieses Jahres verzeichnete die Bank einen Vorsteuergewinn von 2,3 Mrd. Pfund (etwa 2,74 Mrd. Euro) – zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.