21.10.2026 11.37Online seit heute, 11.37 UhrDreieinhalb Jahre nach Ausbruch der Kämpfe im Sudan nehmen Vermittlerinnen und Vermittler heute einen neuen Anlauf für eine Friedenslösung. 27 Delegationen wollen bei einem Koordinierungstreffen in Genf die Friedensbemühungen vorantreiben.„Der Krieg muss enden“, sagte der persönliche Gesandte des UNO-Generalsekretärs für den Sudan, Pekka Haavisto, zum Auftakt des sechsten Treffens dieser Art.Vertreten sind bei dem Treffen unter anderem die USA, China, Deutschland, Ägypten, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE), nicht aber die Konfliktparteien, also die Regierung und die paramilitärische Miliz Rapid Support Forces (RSF).Regierung und Miliz kämpfen seit April 2023 um die Vorherrschaft im Sudan und wirtschaftliche Interessen. Zehntausende Menschen wurden getötet, mehr als 14 Millionen vertrieben. Die Vereinten Nationen sprechen von einer der schwersten humanitären Krisen weltweit.