Verlag: Roman von Thelyson Orelien entstand KI-unterstützt

Wait 5 sec.

21.10.2026 21.17Online seit heute, 21.17 UhrDer Verlag des kanadisch-haitianischen Autors Thelyson Orelien hat die KI-Vorwürfe gegen den Schriftsteller bestätigt. „Neue Informationen, die in den vergangenen Tagen bestätigt wurden, zeigen, dass künstliche Intelligenz im Schreibprozess eingesetzt wurde“, erklärte der kanadische Verlag Les Editions du Boreal heute. Orelien hatte die Vorwürfe, die seinen Bestseller „C’etait ca ou mourir“ betreffen, stets zurückgewiesen.Der Verlag kündigte an, die Zusammenarbeit mit dem Autor zu beenden. Es sei unklar, in welchem Umfang KI im Schreibprozess genutzt worden sei. „Wir werden vermutlich nie eine endgültige Antwort darauf haben“, erklärte der Verlag.Der Roman war wegen der Vorwürfe von der Auswahlliste für den renommierten französischen Literaturpreis Prix Goncourt gestrichen worden. Mehrere Wissenschaftler und Journalisten seien bei Analysen zu dem Schluss gekommen, dass der Roman „allem Anschein nach sehr weitgehend das Produkt einer KI“ sei, erklärte die Academie Goncourt dazu.Unterdessen riefen drei französische Tech-Unternehmer den ersten Literaturpreis für Bücher, die mit KI geschrieben wurden, ins Leben.„Der Preis steht allen offen, die auf Französisch schreiben, überall in der frankofonen Welt, ohne Vorgaben zu Nationalität oder Wohnsitz und ohne Verlag“, teilten die drei Unternehmer Philippe Rodriguez, Albin Serviant und Gilles Mentre mit. Der „Prix Pascal“ hat bisher weder eine Jury noch ein festgelegtes Preisgeld. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.