Nvidia-Chef sieht Europa als KI-Schlüsselakteur

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21.10.2026 13.57Online seit heute, 13.57 UhrDer Chef des weltweit führenden KI-Chipkonzerns Nvidia, Jensen Huang, ist Befürchtungen entgegengetreten, dass Europa in der globalen Entwicklung der künstlichen Intelligenz keine Rolle mehr spielen wird. Auf der Technologiekonferenz GTC in Berlin sagte der Nvidia-Chef heute, Europa sei ein zentraler Akteur in der neuen „KI-Ökonomie“.„Jedes einzelne Unternehmen in Europa wird zu einem KI-Unternehmen werden. Daran gibt es keinen Zweifel“, so Huang. Allein im vergangenen Jahr habe Nvidia fast zehn Milliarden Dollar (rund 8,9 Mrd. Euro) in den europäischen Markt investiert, um ein Netzwerk aus Start-ups und etablierten Unternehmen zu stärken.In der Keynote-Ansprache in Berlin stellte Huang neue Hardwarelösungen vor. Dazu gehören spezielle Computer für den Schreibtisch, die „RTX Spark“-Rechner. Diese Geräte sollen es ermöglichen, komplexe KI-Aufgaben direkt auszuführen, ohne dass Nutzer auf externe Rechenzentren angewiesen sind. Damit will Nvidia die Technologie für Unternehmen und Entwickler zugänglicher machen.Ein weiterer Schwerpunkt der Keynote war die „physische KI“. Dabei geht es um Maschinen, die nicht nur Daten verarbeiten, sondern die reale Welt verstehen und in ihr agieren können. Huang präsentierte Roboter, die durch KI lernen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden und Aufgaben zu erledigen.