07.09.2026 17.49Online seit heute, 17.49 UhrIn Serbien hat die Regierung die Auflösung des Parlaments vorgeschlagen und damit den Weg für eine Neuwahl im Oktober geebnet. Ministerpräsident Djuro Macut verwies heute auf die seit mehr als eineinhalb Jahre andauernden Proteste und die Forderung „eines Teils der Öffentlichkeit“ nach einer vorgezogenen Parlamentswahl. Eine „verantwortungsbewusste Regierung ignoriert solche Forderungen niemals“, erklärte Macut.Die nächste Parlamentswahl würde eigentlich erst im Dezember kommenden Jahres stattfinden. Präsident Aleksandar Vucic hat aber eine Wahl für Ende Oktober dieses Jahres in Aussicht gestellt. Nach dem Vorschlag der Regierung hat Vucic nun 72 Stunden Zeit, diesen anzunehmen und das Parlament aufzulösen.Seit dem Einsturz eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen gestorben waren, finden in Serbien Proteste statt. Zunächst ging es bei den Demonstrationen um die Unglücksursache, inzwischen richten sich die vor allem von Studierenden getragenen Proteste gegen die Regierung und die weit verbreitete Korruption im Land. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.