Wenn iPhone 18 Pro zu teuer wird: Keynote könnte Apple-Aktie drücken

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Apples Keynote steht vor der Tür und mit ihr wohl das erste faltbare iPhone.Auch das iPhone 18 Pro wird am Mittwoch erwartet.Für Apple könnte die Keynote allerdings zur Belastung werden, warnen Analysten, zumindest mit Blick auf die Aktie.Apples großes iPhone-Event am 9. September könnte sich kurzfristig negativ auf die Aktie des Konzerns auswirken. Davor warnt KeyBanc Capital Markets in einer aktuellen Analyse. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem mögliche Preiserhöhungen für das iPhone 18 Pro und die Auswirkungen gestiegener Kosten auf Nachfrage und Gewinnmargen.Laut einer von Investing.com eingesehenen Analyse steht Apple vor einer schwierigen Entscheidung. Der Konzern könnte die Preise auf breiter Front erhöhen, um den Druck auf seine Bruttomarge auszugleichen. Deutliche Preissprünge könnten allerdings Kunden abschrecken und zu niedrigeren Verkaufszahlen führen.Alternativ könnte Apple die Preise nur bei ausgewählten Modellen anheben. In diesem Fall würden die Margen nach Einschätzung von KeyBanc stärker in den Fokus der Anleger rücken. Gleichzeitig könnte dies die Erwartung weiterer Preiserhöhungen zu einem späteren Zeitpunkt verstärken.Analyst sieht die Aktie fallenKeyBanc bleibt deshalb bei seiner Einstufung „Underweight“ für die Apple-Aktie und nennt ein Kursziel von 250 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Analyse notierte die Aktie bei 324,96 Dollar und damit deutlich über dem Kursziel.Für die iPhone-18-Generation rechnet KeyBanc mit einer geringeren Produktionsmenge als im Vorjahr. Über das vierte Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2026 und das erste Quartal 2027 hinweg sollen insgesamt rund 80 Millionen Geräte produziert werden. Im vergleichbaren Zeitraum ein Jahr zuvor waren es demnach etwa 91 Millionen Einheiten.Den erwarteten Rückgang führt KeyBanc hauptsächlich auf Apples veränderten Veröffentlichungsrhythmus zurück. Ein reguläres iPhone 18 wird im September nicht erwartet. Apple soll zunächst das iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und sein erstes faltbares iPhone vorstellen. Das normale iPhone 18 soll erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen.Höhere Verkaufspreise und ein stärker auf hochpreisige Modelle ausgerichteter Produktmix könnten die niedrigeren Stückzahlen zumindest teilweise ausgleichen.Bis zu 200 Dollar Aufschlag bei den Pro-ModellenKeyBanc erwartet dabei erhebliche Preissteigerungen. Das iPhone 18 Pro könnte demnach um 150 Dollar teurer werden und künftig bei 1.249 Dollar starten. Für das iPhone 18 Pro Max prognostizieren die Analysten einen Aufschlag von 200 Dollar auf einen Einstiegspreis von 1.399 Dollar.Noch deutlich darüber dürfte Apples erstes Foldable liegen. Für das mutmaßlich als iPhone Ultra vermarktete Gerät kalkuliert KeyBanc mit einem Einstiegspreis von 2.199 Dollar.Ob Apple diese Preise tatsächlich aufruft, ist bislang nicht bestätigt. Die endgültige Preisgestaltung dürfte zu den besonders aufmerksam beobachteten Punkten der Präsentation gehören.Apple-Aktie reagierte zuletzt häufig negativ auf iPhone-EventsKeyBanc verweist zudem auf die Kursentwicklung rund um frühere iPhone-Präsentationen. In den vergangenen fünf Jahren verlor die Apple-Aktie am jeweiligen Tag der Ankündigung im Durchschnitt 0,72 Prozent. Fünf Handelstage nach dem Event lag das durchschnittliche Minus bei 1,22 Prozent.Aus diesen historischen Werten lässt sich allerdings nicht ableiten, dass die Aktie auch diesmal fallen wird. Neben den vorgestellten Produkten und Preisen dürften insbesondere Apples Aussagen zu Nachfrage, Margen und dem weiteren Produktzyklus für die Reaktion der Anleger entscheidend sein.Apples „Surprise and shine“-Event beginnt am Mittwoch, den 9. September, um 10 Uhr US-Pazifikzeit beziehungsweise 19 Uhr deutscher Zeit. Erwartet werden unter anderem das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie Apples erstes faltbares iPhone.Der Beitrag Wenn iPhone 18 Pro zu teuer wird: Keynote könnte Apple-Aktie drücken erschien zuerst auf Apfelpage.