Nationalbank erwartet heuer drei Prozent Inflation

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11.09.2026 09.46Online seit heute, 9.46 UhrDie Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation für dieses Jahr leicht nach unten revidiert.Die Inflationsprognose wurde auf 3,0 Prozent zurückgenommen, im Juni war die OeNB noch von einer Teuerung von 3,2 Prozent ausgegangen. Für die Jahre 2027 und 2028 wird eine deutlich niedrigere Inflation von 2,3 bzw. 2,2 Prozent erwartet, wie es heute hieß.Den Rückgang in den beiden kommenden Jahren begründet die OeNB mit einer prognostizierten Abschwächung der Effekte des vom Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschocks. Ab dem zweiten Quartal 2027 sollte der Basiseffektauslaufen und die Energieinflation dadurch von 6,5 Prozent (2026) auf 1,0 Prozent (2027) zurückgehen. Dieser statistische Effekt beschreibt im konkreten Fall eine Änderung von einem sehr hohen Niveau aus nach unten.BIP soll etwas schwächer wachsenDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte heuer um 0,5 Prozent wachsen, teilte die Notenbank mit. Im Juni hatte die OeNB noch ein BIP-Plus von 0,6 Prozent prognostiziert. Grund für die Abwärtsrevision seien die inzwischen niedriger ausgewiesenen BIP-Zahlen für das erste Halbjahr 2026.WIFO und IHS optimistischerDie OeNB ist mit ihrer Prognose damit derzeit pessimistischer als das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für höhere Studien (IHS). Die beiden Institute gingen in ihrer Juni-Prognose für heuer noch von einem realen Wachstum von 0,9 Prozent (WIFO) bzw. 0,8 Prozent (IHS) aus.Die nächste Prognose der beiden Institute ist für Mitte Oktober geplant. Für die beiden Folgejahre 2027 und 2028 geht die OeNB von einem Wirtschaftswachstum von 1,3 bzw. 1,2 Prozent aus. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.