Österreichische Geisel in Niger soll freikommen

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11.09.2026 09.54Online seit heute, 9.54 UhrDie vor mehr als eineinhalb Jahren in Niger entführte Österreicherin soll freigelassen werden. Das Außenministerium gab heute „ermutigende Informationen“ über das Schicksal der im Jänner 2025 entführten Frau bekannt.„Der komplexe und sehr gefährliche Prozess der Freilassung und Übergabe ist jedoch noch nicht positiv abgeschlossen“, hieß es vonseiten des Ministeriums. Zuvor gab es Berichte über eine Befreiung der Österreicherin und einer Schweizerin.Das lokale Onlineportal Air-Info Agadez berichtete über „übereinstimmende Quellen“, dass die beiden Frauen bereits freigelassen worden seien. Eine offizielle Bestätigung gebe es dafür aber nicht.„Die Geisel befindet sich derzeit auf libyschem Staatsgebiet“, so der französische Journalist Walid Le Berbere auf Social Media. In einem Video im Onlinenetzwerk X sagt die Schweizerin, dass es ihr und der Österreicherin gutgehe.Die Österreicherin und die Schweizerin waren im Jänner bzw. im April 2025 jeweils aus ihren Wohnungen in der Stadt Agadez entführt worden. Die Wienerin lebte vor ihrer Entführung seit fast drei Jahrzehnten in der Wüstenstadt am Rand der Sahara.Die islamistische Terrormiliz Dschamaat Nusrat al-Islam wa-l-Muslimin (JNIM), ein regionaler Ableger von al-Kaida, dementierte nach der Tat eine Beteiligung daran. Allerdings sind auch andere Gruppierungen wie etwa ein Ableger des Islamischen Staats (IS) in der Region aktiv.Die Frauen wurden laut Berichten im Grenzgebiet zwischen Niger und Mali festgehalten. In Geiselhaft befand sich auch ein im August befreiter US-Amerikaner.Die Familie der Österreicherin und das Außenministerium waren nach eigenen Angaben intensiv um die Lösung des Falls bemüht. Das Außenministerium hatte im Jänner 2025 einen Krisenstab eingerichtet. Außerdem unterstützte der Sonderbeauftragte des Bundeskanzlers, Botschafter Peter Launsky-Tieffenthal, die Bemühungen um die Freilassung. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.