08.09.2026 06.24Online seit heute, 6.24 UhrNach dem tagelangen Chaos im Flugverkehr wegen eines Vulkanausbruchs in Indonesien haben die meisten Flughäfen ihren Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. Neben vier weiteren Flughäfen öffnete auch der größte Flughafen des südostasiatischen Inselstaats, der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta, heute wieder, wie das Verkehrsministerium mitteilte.Der Hauptflughafen von Jakarta erklärte auf Instagram: „Angesichts der aktuellen vulkanischen Aktivität des Mount Anak Krakatau hat der Soekarno-Hatta International Airport den Flugbetrieb wieder aufgenommen.“ Zuvor war die Schließung der Flughäfen wiederholt verlängert worden. Die Fluggesellschaften stehen nun vor der logistischen Aufgabe, alle gestrandeten Passagiere in Flugzeugen unterzubringen und an ihre vorgesehenen Ziele zu befördern.340.000 Menschen gestrandetZu den vier weiteren Flughäfen, die wieder geöffnet wurden, gehören nach Angaben des Verkehrsministeriums der kleinere Halim-Perdanakusuma-Flughafen, der sowohl zivile als auch militärische Flüge abfertigt, sowie der Hussein-Sastranegara-Airport in Bandung, der Hauptstadt der Provinz West-Java. Ein weiterer kleiner Flughafen auf Sumatra nahm den Betrieb nach Angaben des Ministeriums ebenfalls wieder auf.Insgesamt acht Flughäfen hatten den Betrieb eingestellt, nachdem der mehr als 150 Kilometer von Jakarta entfernte Anak Krakatau am Samstag ausgebrochen war und eine Wolke aus Asche und Lava ausgestoßen hatte. Rund 3.000 Flüge wurden gestrichen, am Montag saßen nach Angaben des Verkehrsministeriums mehr als 340.000 Menschen an Flughäfen fest.Das „Kind des Krakatau“Anak Krakatau bedeutet „Kind des Krakatau“. Der Vulkan tauchte erstmals 1927 über dem Meeresspiegel auf – in der Caldera, der kesselförmigen Vertiefung, die sich durch den gewaltigen Ausbruch seines Vorgängers Krakatau im Jahr 1883 gebildet hatte. Durch diesen Ausbruch – einen der verheerendsten der Menschheitsgeschichte – waren 35.000 Menschen getötet worden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.