Waffen in Wien: Anklage gegen Hamas-Mitglieder in Deutschland

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11.09.2026 13.42Online seit heute, 13.42 UhrDie deutsche Bundesanwaltschaft hat sieben mutmaßliche Mitglieder der radikalislamischen Hamas wegen der Vorbereitung eines Anschlags angeklagt.Wie die Behörde heute in Karlsruhe mitteilte, sollen die in den vergangenen Monaten im In- und Ausland festgenommenen Verdächtigen in Waffenbeschaffung und Tatplanung verwickelt gewesen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein konkreter Anschlagsplan verfolgt wurde. Die Anklagen erfolgten beim Staatsschutzsenat des Berliner Kammergerichts.Anschläge auch in Österreich geplant?Laut Bundesanwaltschaft waren die Waffen für Mordanschläge der Hamas auf jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern, auch Österreich, gedacht.Die Vorbereitungen gingen nach ihren Erkenntnissen über Planung hinaus. Konkret sei bereits ein Anschlag um den zweiten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel im Oktober 2023 ins Auge gefasst worden, also im Oktober vergangenen Jahres.Waffenlager in WienDie insgesamt neun Männer wurden in Deutschland und anderen europäischen Ländern festgenommen. Die Gruppe hatte laut Anklage zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Pistolen, ein vollautomatisches Gewehr sowie mehr als 700 Schuss Munition besorgt. Einer der Beschuldigten soll in Wien Waffen gelagert haben.Von den insgesamt neun Beschuldigten klagte die Behörde nun sieben vor dem Berliner Kammergericht an. Den Männern werden Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.Dazu kommen Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz. Das Gericht muss die Anklage zunächst prüfen und über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.