11.09.2026 20.21Online seit heute, 20.21 UhrWenige Tage nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt hat sich der deutsche Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz von seiner stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp getrennt.Beide hätten „in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden, dass Christina Stumpp das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin am 21. September 2026 niederlegen wird“, teilte die CDU heute am Abend mit.Merz wolle den Parteigremien als Nachfolger den ostdeutschen Bundestagsabgeordneten Michael Hose als kommissarischen stellvertretenden Generalsekretär vorschlagen. Über Stumpps Abgang wurde seit Tagen spekuliert.Posten eigens geschaffenMerz hatte den bis dahin nicht vorhandenen Posten einer stellvertretenden Generalsekretärin vor vier Jahren eigens geschaffen. Stumpp war im September 2022 durch den CDU-Parteitag auf den Posten gewählt worden. Sie sollte sich insbesondere um eine bessere Verbindung der Parteizentrale in Berlin zu den Kreisverbänden und die Unterstützung bei Kommunalwahlen kümmern.Mögliches Signal an ostdeutsche BundesländerMerz erklärte nun, die aus Baden-Württemberg stammende Stumpp habe in den vergangenen vier Jahren „sehr gute Arbeit geleistet“. Bei der Neuaufstellung der Parteiführung sei es ihm aber „ein wichtiges Anliegen, dass wir als Partei der Deutschen Einheit West- und Ostdeutschland noch stärker personell abbilden“.Der aus Thüringen stammende Hose bringe „als Abgeordneter, Lehrer und ehemaliger Schulleiter aus Erfurt wichtige Perspektiven mit, die für die Arbeit im Präsidium der CDU Deutschlands von großem Mehrwert sind“.