Kletterer am Traunstein durch Steinschlag verletzt – Rettung per Hubschrauber

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(Symbolfoto) - fotostore.atGmunden am 12.09.2026 – Am Traunstein kam es zu einem Kletterunfall, bei dem ein deutscher Kletterer durch einen Steinschlag verletzt und per Hubschrauber gerettet wurde. Am 12. September 2026 waren fünf tschechische Kletterer auf der Mehrseillängen-Kletterroute "Südwestgrat" am Traunstein unterwegs. Die Gruppe teilte sich in eine Dreier- und eine Zweierseilschaft auf. Unterhalb der Tschechen befand sich zudem eine deutsche Zweierseilschaft in derselben Route.Gegen 13:40 Uhr löste ein 47-jähriger tschechischer Kletterer im Nachstieg versehentlich einen Steinschlag aus. Zunächst wurde ein kleinerer Stein in Bewegung gesetzt, der dann einen etwa kopfgroßen Stein auslöste. Trotz akustischer Warnrufe des auslösenden Kletterers konnte ein 47-jähriger deutscher Kletterer nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde am rechten Oberarm sowie im Schulterbereich getroffen.Der Deutsche zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu und war nicht mehr in der Lage, weiter zu klettern. Seine Seilpartnerin leistete umgehend Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die Bergung erfolgte durch den Notarzthubschrauber, der die beiden Kletterer per Tau aufnahm. Der verletzte Mann wurde in das Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen.Kletterer von Stein getroffen Bezirk Gmunden Fünf tschechische Kletterer begingen am 12. September 2026 die Mehrseillängen-Kletterroute "Südwestgrat" am Traunstein und gründeten dazu eine Dreier- und eine Zweierseilschaft. Ebenfalls in der Klettertour, ca. eine bis zwei Seillängen unterhalb, befand sich eine deutsche Zweierseilschaft. Gegen 13:40 Uhr verursachte ein 47-jähriger tschechischer Kletterer im Nachstieg einen Steinschlag in der Route, indem er mit dem Fuß versehentlich einen zuerst kleineren Stein in Bewegung setzte. Dieser setzte wiederum einen etwa kopfgroßen Stein in Bewegung. Ein 47-jähriger deutscher Kletterer konnte trotz akustischer Warnsignale des Tschechen nicht mehr ausweichen und wurde am rechen Oberarm bzw. im Schulterbereich von dem Stein getroffen. Der Deutsche wurde unbestimmten Grades verletzt und konnte deshalb nicht mehr weiterklettern. Seine Partnerin leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die deutsche Seilschaft wurde vom Notarzthubschrauber am per Tau gerettet und der Verletzte wurde in das Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen.LPD Oberösterreich am 13.09.2026