Mysteriöses Geräusch um russische Botschaft in Wien verschwunden

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13.09.2026 11.22Online seit heute, 11.22 UhrEin seit Monaten vorhandenes Dauergeräusch um die russische Botschaft in Wien ist am Freitag verstummt. Nachdem die APA am Dienstag die Lärmbelästigung öffentlich gemacht hatte, hatten sich zuständige Magistratsabteilungen sehr intensiv mit ihr beschäftigt, am Dienstag eine Messung durchgeführt und am Donnerstag laut ORF Wien eine Gesundheitsgefährdung für Anrainer konstatiert. Außerdem wurden Dachventilatoren auf einem Gebäude der russischen Botschaft als Quelle identifiziert.Anrainer beschwerten sichNachdem das surrende Geräusch mit auffälliger Komponente um etwa 790 Hertz in der zweiten Tageshälfte des Freitag plötzlich verschwand, war laut APA-Beobachtungen auch am Samstagabend in der Reisnerstraße (Wien-Landstraße) nichts mehr davon zu vernehmen.Zuletzt hatten sich Anrainer im Botschaftsviertel massiv belästigt gefühlt und die Hausverwaltung einer benachbarten Liegenschaft aus diesem Grund bereits Anfang Mai die Wiener Baupolizei kontaktiert.Erste Hinweise auf russische Botschaft im Mai„Mehrere Wohnungseigentümer berichten seit geraumer Zeit über eine deutliche Lärmbelästigung, die sowohl tagsüber als auch insbesondere nachts wahrgenommen wird“, hieß es, und dürften von einer technischen Anlage, etwa Heizung oder Klimaanlage, stammen, hieß es in dem der APA vorliegenden Mail. Ende Juli beschwerte sich die Hausverwaltung schriftlich auch bei der russischen Botschaft.Nichts wollte man indes in der russischen Botschaft bemerkt haben: „Wir können bestätigen, dass wir keinerlei Lärm empfinden und keine Beschwerden von der Nachbarschaft dazu bekommen haben“, hatte das Botschaftsteam am Montag eine APA-Anfrage beantwortet.Elektronische Dacheinbauten am BotschaftsgebäudeAuch nach dem Verschwinden des Störgeräuschs bleiben genaue Hintergründe unklar. Als Geräuschquelle seien im Zuge einer Messung die beiden Dachventilatoren auf dem Gebäude der Reisnerstraße 45 festgestellt wurden, berichtete ORF Wien am Freitagabend mit Verweis auf die Baupolizei.Möglich wäre ein Zusammenhang der Ventilatoren mit einer großen technischen Anlage: Laut Anrainerbeobachtungen war ausgerechnet am Dach dieses Hauses vor einigen Jahren in großem Ausmaß Elektronik eingebaut wurden. Auch Luftbilder zeigen eine auffällige Dachverkleidung im Ausmaß von etwa 20 Quadratmetern. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.