08.09.2026 07.13Online seit heute, 7.13 UhrIm globalen Wettlauf um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz legt Europa nach – zumindest ein wenig: Das französische KI-Start-up Mistral hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde drei Milliarden Euro gesichert und stellt sich damit US-Schwergewichten wie OpenAI, Google und Anthropic noch entschiedener entgegen.Durch die Series-D-Runde steigt die Bewertung des erst vor drei Jahren gegründeten Unternehmens auf über 21 Milliarden Euro – die bisher größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens überhaupt.Trotz des Rekords spielen die großen KI-Konzerne aus den USA in einer anderen Liga. Allein der Branchenprimus OpenAI wurde in seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit rund 852 Milliarden US-Dollar (rund 734 Mrd. Euro) bewertet.Mistral positioniert sich im Schatten der US-Giganten jedoch bewusst als europäischer Gegenentwurf: Während Konkurrenten wie OpenAI überwiegend auf geschlossene Ökosysteme setzen, fokussieren sich die Pariser auf quelloffene „Open-Weight“-Modelle, die eine technologische Souveränität ermöglichen sollen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.