Türkei: Razzien und Festnahmen bei LGBTQ-Organisationen

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13.09.2026 13.42Online seit heute, 13.42 UhrIn der Türkei sind am Wochenende bei Razzien gegen LGBTQ-Organisationen zahlreiche Menschen festgenommen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Istanbul wurden 26 Personen in Gewahrsam genommen und die Büros von sechs Vereinigungen durchsucht. Den Betroffenen werden Prostitution und Obszönität vorgeworfen.Die in Ankara ansässige LGBTQ-Gruppe Kaos GL sprach dagegen von mindestens 50 festgenommenen Aktivistinnen und Aktivisten. Zudem seien die Internetseiten und Social-Media-Konten von Dutzenden Organisationen und Aktivisten gesperrt worden.Die Behörden begründeten den Einsatz unter anderem damit, dass Kinder und Jugendliche in Fragen der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität unangemessen beeinflusst würden.Das Vorgehen ist Teil der Regierungsinitiative „Meine Familie ist sicher“. Präsident Recep Tayyip Erdogan wirbt derzeit für ein „Jahrzehnt der Familie und der Bevölkerung“.Menschenrechtsgruppen werfen der Regierung in Ankara vor, die LGBTQ-Gemeinschaft zunehmend ins Visier zu nehmen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.