Kiew wirft Russland systematischen Angriff auf Bahnnetz vor

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13.09.2026 14.19Online seit heute, 14.19 UhrDie Ukraine hat Russland heute einen systematischen Angriff auf ihr Eisenbahnnetz vorgeworfen. Wegen landesweiter Angriffe seien das Überwachungszentrum und das gesamte Personal der ukrainischen Bahn „in höchster Alarmbereitschaft“, teilte die staatliche Bahngesellschaft in Onlinediensten mit.Sie warnte vor möglichen Evakuierungen und Verspätungen von Zügen sowie Umleitungen in der zentralukrainischen Region Dnipro.Angriff auf Zug Richtung PolenZuvor war in der Ukraine ein Zug Ziel eines Angriffs. Er war in Richtung Polen unterwegs und sei nach Angaben des polnischen Bahnbetreibers in Grenznähe von einer russischen Drohne getroffen worden, wobei nach Angaben aus Warschau und Kiew niemand verletzt worden sei. An Bord hätten sich 206 Fahrgäste befunden.Die russische Armee habe zudem einen Lkw nahe der ukrainischen Grenze zu Polen angegriffen, wie die polnischen und ukrainischen Behörden mitteilten.Der Grenzübergang zwischen Dorohusk auf polnischer und Jahodyn auf ukrainischer Seite sei nach dem Angriff etwa 800 Meter von polnischem Gebiet entfernt vorübergehend geschlossen worden, sagte ein Sprecher der polnischen Grenzwache der Nachrichtenagentur Reuters. Der Betrieb sei später aber wieder aufgenommen worden.Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe in der Westukraine Infrastruktur attackiert, die für Militärtransporte aus Europa genutzt werde.Fehlalarm in LitauenAuch in Litauen gab es eine vermeintliche Drohnensichtung, der Flughafen der Hauptstadt Vilnius wurde vorübergehend geschlossen.Die Drohne entpuppte sich aber als Vogelschwarm, wie das nationale Krisenmanagementzentrum des baltischen Landes mitteilte.Der Luftalarm sei nach 38 Minuten aufgehoben und der Flughafen wieder geöffnet worden, nachdem ein NATO-Kampfjet die Vögel per Sichtkontakt als Ursache ausgemacht hatte. Auf dem Radarschirm könnten die Signale von Vögeln und Drohnen anfangs ähnlich aussehen, hieß es in der Mitteilung weiter. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.