iPhone Duo gegen iPhone 18 Pro: Für Fotografen ist die Wahl klar

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Das iPhone Duo ist ohne Zweifel das spannendste neue iPhone seit Jahren. Apple verlangt dafür allerdings auch mindestens 2.299 Euro und positioniert das Faltmodell damit noch oberhalb des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Wer angesichts dieses Preises automatisch das bestausgestattete iPhone erwartet, könnte enttäuscht werden. Vor allem Fotografen und Videofilmer müssen beim Duo erstaunlich viele Abstriche hinnehmen.Apple gibt mehr Auswahl als je zuvor.Dabei sind sich die drei Spitzenmodelle auf den ersten Blick erstaunlich ähnlich. Im Duo arbeitet derselbe A20 Pro wie im iPhone 18 Pro. ProMotion mit bis zu 120 Hertz, Always-On, bis zu 3.000 Nits im Freien, USB-C und MagSafe mit bis zu 25 Watt gibt es ebenfalls. Das Duo ist also keineswegs ein technisch abgespecktes Falt-iPhone. Apple setzt die Prioritäten lediglich völlig anders.Das beste Display steckt im DuoWer möglichst viel Bildschirm in der Hosentasche haben möchte, bekommt mit dem Duo etwas, das kein anderes iPhone bieten kann. Aufgeklappt wartet ein 7,6 Zoll großes OLED-Display mit Nanotexturbeschichtung. Apple spricht daher vom größten Bildschirm, den ein iPhone bislang hatte. Apps lassen sich nebeneinander öffnen, das Gerät kann halb aufgeklappt auf dem Tisch stehen und später im Jahr lässt sich sogar der Apple Pencil mit USB-C verwenden.Das Duo bietet einen Vorteil: Fotos und Videos können besser gesichtet werden.Gerade für Webseiten, Fotos, Videos, Spiele oder die Arbeit mit zwei Apps gleichzeitig ist das ein gewaltiger Vorteil. Zusammengeklappt bleibt mit dem 5,4-Zoll-Außendisplay trotzdem ein ungewöhnlich kompaktes iPhone übrig. Wer das Smartphone vor allem konsumierend und als kleinen Computer nutzt, bekommt mit dem Duo also tatsächlich einen Mehrwert, den auch das 6,9 Zoll große iPhone 18 Pro Max nicht vollständig ersetzen kann.Bei der Kamera wird aus „Duo“ schnell wenigerAnders sieht es aus, wenn die Kamera beim Kauf eine große Rolle spielt. Das Duo besitzt eine 48-Megapixel-Hauptkamera und eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Einen 2x-Zoom in optischer Qualität erzeugt die Hauptkamera über ihren hochauflösenden Sensor. Ein eigenes Teleobjektiv fehlt jedoch vollständig.Das iPhone 18 Pro legt hier mit einer zusätzlichen 48-Megapixel-Telekamera deutlich nach und bietet 4x sowie 8x Zoom in optischer Qualität. Der digitale Zoom reicht beim Pro bis 40x, beim Duo ist bereits bei 10x Schluss. Noch interessanter ist die neue variable Blende der Pro-Hauptkamera. Statt der festen ƒ/1.6-Blende des Duo kann das Pro zwischen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0 wechseln. Damit lässt sich nicht nur der Lichteinfall, sondern auch die Schärfentiefe beeinflussen.Hinzu kommen die neuen Pro-Steuerungen. Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich lassen sich direkt beeinflussen, zusätzlich kann ein Histogramm eingeblendet werden. Das Duo bietet diese Möglichkeiten nicht beziehungsweise nur über Drittanbieter-Apps wie Halide. Ebenso fehlen ProRAW und räumliche Fotos. Auch den LiDAR-Scanner, den Apple bei den Pro-Modellen weiterhin für Tiefenerfassung, Augmented Reality und die Unterstützung des Autofokus bei wenig Licht einsetzt, sucht man im Duo vergeblich.Die variable Blende ist das Highlight des iPhone 18 Pro und 18 Pro Max.Für Video wird der Unterschied noch größerNoch deutlicher fällt die Trennung beim Filmen aus. Das Duo schafft zwar ebenfalls 4K-Aufnahmen mit Dolby Vision und bis zu 120 Bildern pro Sekunde, professionelle Aufnahmeformate bleiben jedoch den Pro-Modellen vorbehalten.Kein ProRes, kein ProRes RAW, kein Apple Log 2 und keine Genlock-Unterstützung: Wer sein iPhone in einen professionelleren Video-Workflow integrieren möchte, verliert mit dem Duo praktisch das komplette Pro-Paket. Auch das Academy Color Encoding System und räumliche Videoaufnahmen fehlen. Die manuellen Pro-Steuerungen für Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich stehen beim Filmen ebenfalls nicht zur Verfügung.In Deutschland wird es auch die Referenz-Fotos vorerst nicht geben.Selbst bei den Frontkameras ist das günstigere Pro besser ausgestattet. Das iPhone 18 Pro besitzt eine 18-Megapixel-Center-Stage-Kamera mit intelligenter Fokusverfolgung und unterstützt hier sogar ProRes-Aufnahmen. Beim Duo sitzt außen lediglich eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Hinzu kommt die unter dem großen Innendisplay versteckte FaceTime-Kamera, die nur mit 1080p aufzeichnet.Diese Konstruktion kostet das Duo gleichzeitig Face ID. Entsperrt wird stattdessen über Touch ID in der Seitentaste oder die Apple Watch. Auch die Aktionstaste fehlt. Immerhin bleibt die Kamerasteuerung erhalten. Damit wirkt das 2.299-Euro-Modell stellenweise weniger wie ein „iPhone 18 Pro zum Aufklappen“ und vielmehr wie eine eigenständige Produktlinie mit bewusst anderen Schwerpunkten.Das Duo hat trotzdem eigene Kamera-TricksGanz so einfach ist die Entscheidung allerdings nicht. Ausgerechnet das faltbare Design ermöglicht dem Duo einige Kamerafunktionen, die dem iPhone 18 Pro fehlen. Über „Duo Preview“ kann die fotografierte Person das Bild auf dem Außendisplay selbst sehen. Für Selfies lassen sich zudem die deutlich besseren rückseitigen Kameras nutzen, während das Außendisplay als Sucher dient.Besonders spannend ist „Smart Foto“. Stellt man das Duo aufgeklappt ab, analysiert der A20 Pro die Szene und löst automatisch aus, sobald alle Personen in Position sind. Der klassische Wettlauf vom eingestellten Selbstauslöser zurück in die Gruppe entfällt. Erstaunlicherweise bietet Apple diese Funktion auf dem iPhone 18 Pro nicht an – obwohl dort derselbe A20 Pro arbeitet. Technisch dürfte wenig dagegen sprechen, Smart Foto zumindest bei Verwendung eines Stativs auch auf anderen iPhones anzubieten.Das iPhone Duo lässt sich für Fotos deutlich einfacher positionieren.Auch für Familien hat Apple eine nette Idee: „Blickfang“ zeigt auf dem Außendisplay Animationen an, damit beispielsweise Kinder beim Fotografieren tatsächlich in Richtung Kamera schauen. Solche Funktionen sind weit weniger „Pro“ als Log-Aufzeichnung oder Genlock, dürften im Alltag aber für manche Nutzer wesentlich häufiger zum Einsatz kommen.Das Pro Max ist der vernünftige MittelwegAm Ende hängt die Kaufentscheidung deshalb ungewöhnlich stark davon ab, was man mit seinem iPhone macht. Wer möglichst viel Displayfläche, Multitasking, Apple-Pencil-Unterstützung und den neuen Faltmechanismus möchte, bekommt mit dem Duo ein iPhone, was viele neue Möglichkeiten schafft. Für Foto- und Videofans fällt die Entscheidung dagegen deutlich leichter: Das iPhone 18 Pro ist in nahezu jedem relevanten Punkt das leistungsfähigere Kreativwerkzeug.Sobald das iPhone Duo erkennt, dass alle in Position sind, wird das Foto ausgelöst – ohne Timer.Und dann gibt es noch das iPhone 18 Pro Max. Sein 6,9-Zoll-Display ist zwar deutlich kleiner als das aufgeklappte Duo, dafür bekommt man das vollständige Pro-Kamerasystem und zahlt mit 1.599 Euro sogar 700 Euro weniger. Wer also vor allem ein großes Display möchte, aber bei der Kamera keine Kompromisse eingehen will, dürfte hier den vernünftigsten Kompromiss finden.Daher ist das Duo deshalb weniger das „beste iPhone“, obwohl es das teuerste ist. Es ist das beste iPhone für Nutzer, die den zusätzlichen Bildschirm wirklich ausnutzen. Wer dagegen beim Fotografieren und Filmen möglichst wenig Einschränkungen möchte, fährt mit dem iPhone 18 Pro oder Pro Max klar besser. Apples neue Modellpalette zwingt damit erstmals zu einer echten Entscheidung: großes faltbares Display oder maximale Kameraausstattung. function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis MOMENT Camera Case for iPhone 17 Pro | MagSafe | Kompatibel mit QuickLock Filters, T-Series Lenses und Drop-In Mount... 59,99 EUR ★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag iPhone Duo gegen iPhone 18 Pro: Für Fotografen ist die Wahl klar Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.