Die am Mittwoch veröffentlichten Geheimdienstdokumente zur Ankunft von 72.000 Migrantinnen und Migranten in der spanischen Afrika-Exklave Ceuta Ende Juli sorgen anhaltend für Aufregung. Denn aus ihnen geht hervor, dass die Behörden am Tag vor den geplanten Einreiseversuchen gewarnt wurden. Für Ministerpräsident Pedro Sanchez, dessen Regierung die Dokumente selbst veröffentlicht hatte, um zu zeigen, dass die Dimension nicht vorhersehbar gewesen sei, steigt der Druck.