iPhone Duo: Diese kleinen Details gingen gestern unter

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Mit dem iPhone Duo hat Apple gestern sein erstes faltbares iPhone vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei naturgemäß die beiden Displays und die neue Geräteklasse. Ein Blick in Apples inzwischen veröffentlichte technische Daten bringt jedoch noch einige kleinere Details und Einschränkungen ans Licht, die während der Präsentation kaum zur Sprache kamen.Touch ID ersetzt Face IDEine der auffälligsten Änderungen betrifft die biometrische Entsperrung. Das iPhone Duo verzichtet vollständig auf Face ID. Statt des von den übrigen aktuellen iPhones bekannten TrueDepth-Systems integriert Apple einen Touch-ID-Fingerabdrucksensor in die Seitentaste. Dieser funktioniert unabhängig davon, ob das Gerät geöffnet oder geschlossen verwendet wird. Zusätzlich lässt sich das Duo mithilfe einer Apple Watch entsperren, was besonders Menschen helfen dürfte, die Probleme mit Touch ID haben.Der Verzicht hängt auch mit Apples möglichst ununterbrochener Displayfläche zusammen. Die FaceTime-Kamera auf der Innenseite befindet sich erstmals unter dem OLED-Panel und verschwindet optisch, wenn sie nicht benötigt wird. Eine für Face ID notwendige TrueDepth-Sensoreinheit ist dort allerdings nicht integriert, da das Display die Genauigkeit beeinflussen könnte.Eine weitere ungewöhnliche Entscheidung betrifft die Tasten. Das iPhone Duo besitzt zwar wie die übrigen aktuellen Modelle die Kamerasteuerung, verzichtet aber auf die Aktionstaste. Funktionen, die dort beispielsweise auf dem iPhone 18 Pro hinterlegt werden können, müssen beim Duo also anderweitig gestartet werden.MagSafe ist trotzdem an BordTrotz des aufwendigen Faltmechanismus müssen Käufer nicht auf MagSafe verzichten. Apple integriert die gewohnte Magnetanordnung und unterstützt kabelloses Laden mit bis zu 25 Watt über MagSafe. Auch Qi2 erreicht maximal 25 Watt. Mit einem kompatiblen MagSafe-Ladegerät lässt sich der Akku laut Apple innerhalb von rund 30 Minuten von null auf 50 Prozent aufladen.Unterschiede gibt es auch bei der Kamera. Die 48-Megapixel-Hauptkamera besitzt eine feste Blende. Die variable Blende des iPhone 18 Pro bleibt dem klassischen Pro-Modell vorbehalten. Dafür bietet das Duo eigene Softwarefunktionen wie „Smart Foto“ und „Duo Preview“, bei denen das Außendisplay als Vorschau dienen kann.Besonders das Scharnier macht einen umfassenden Schutz schwer.Besserer Schutz als bei SamsungBeim Schutz gegen Wasser und Staub muss das faltbare iPhone dagegen keine Abstriche hinnehmen. Apple zertifiziert das iPhone Duo wie seine klassischen iPhones nach IP68. Damit ist das Gerät vollständig gegen das Eindringen von Staub geschützt und übersteht laut Apple bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von maximal sechs Metern. Gerade bei einem Faltgerät ist der Staubschutz relevant, da eingedrungene Partikel insbesondere dem Scharnier und dem flexiblen Display zusetzen können. Im Vergleich steht Apple damit gut da: Samsungs aktuelles Galaxy Z Fold8 erreicht lediglich IP48 und ist damit nicht staubdicht, während Googles Pixel 11 Pro Fold ebenfalls nach IP68 zertifiziert ist.Innenkamera deutlich eingeschränktAuch die beiden Frontkameras sind nicht gleichwertig. Außen sitzt eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera mit 4K-Videoaufnahme. Die unter dem faltbaren Display versteckte Innenkamera schafft dagegen lediglich 1080p mit maximal 60 Bildern pro Sekunde. Wer Wert auf bessere Selfies oder Videoaufnahmen legt, sollte somit möglichst die Außenkamera verwenden.iPhone Duo: Apple stellt sein faltbares iPhone vorApple-Herbst 2026: Die wichtigsten Termine und Preise im ÜberblickDie Nanotexturbeschichtung, mit der Apple Reflexionen reduzieren und zugleich die Displayfalte weniger auffällig machen will, gibt es ebenfalls nur auf dem 7,6 Zoll großen Innendisplay. Das 5,4 Zoll große Außendisplay besitzt eine herkömmliche Antireflexbeschichtung.Auch auf den LiDAR-Scanner müssen Käufer des iPhone Duo verzichten. Apple führt diesen bei den Sensoren des Falt-iPhones nicht mehr auf, während er beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max weiterhin zum Einsatz kommt. Damit fehlt dem Duo ein Sensor, den Apple bei seinen Pro-Modellen unter anderem für präzisere Tiefeninformationen, schnelleres Fokussieren bei wenig Licht und verschiedene Augmented-Reality-Anwendungen nutzt.Apple Pencil kommt erst späterApples Eingabestift funktioniert erstmals auch mit einem iPhone. Der Apple Pencil mit USB-C soll sowohl auf dem äußeren als auch auf dem inneren Display verwendet werden können. Die Unterstützung wird allerdings erst später im Jahr per Softwareupdate nachgereicht. Interessant ist auch, dass nur der 79-Euro-Pencil unterstützt wird, da er direkt über einen USB-C-Port verfügt und einfach geladen werden kann. Der Apple Pencil Pro wird daher nicht unterstützt.Zum Verkaufsstart wartet ohnehin bereits das erste größere Systemupdate. Apple zufolge wird das iPhone Duo am 23. Oktober mit iOS 27.1 ausgeliefert. Vorbestellungen nimmt Apple ab dem 16. Oktober entgegen.Weltweit nur noch eSIMEine physische SIM-Karte lässt sich grundsätzlich nicht mehr einsetzen. Anders als bei den bisherigen iPhones gilt dies beim Duo weltweit und damit selbst in Märkten wie China. Apple nutzt den dadurch gewonnenen Platz für die auf beide Gerätehälften verteilten Akkuzellen. Dual-eSIM wird unterstützt, mehrere Profile lassen sich auf dem Gerät speichern.Das iPhone Duo unterscheidet sich damit in erstaunlich vielen Details von den klassischen Pro-Modellen. MagSafe und die Kamerasteuerung bleiben erhalten, die Aktionstaste und vor allem Face ID müssen Käufer dagegen aufgeben. Dafür erhält das erste Falt-iPhone mit Touch ID und der unter dem Display versteckten Kamera zwei Funktionen, die es in dieser Form bei keinem anderen aktuellen iPhone gibt.★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag iPhone Duo: Diese kleinen Details gingen gestern unter Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.