10.09.2026 06.53Online seit heute, 6.53 UhrWenn es nach IHS-Chef Holger Bonin geht, sollte das Arbeitsmarktservice (AMS) künftig auch aktiv Beschäftigte bei der Jobsuche unterstützen.Angesichts des demografischen Wandels müsse die Arbeitsmarktpolitik bereits Erwerbstätige in Stellen vermitteln, in denen ihre Fähigkeiten produktiver eingesetzt werden, sagte er im Podcast „Geht so. Passt schon. Oder?“.Joboptionen per NewsletterKonkret schlägt Bonin vor, dass das AMS Arbeitnehmern einmal im Jahr per Newsletter passende Joboptionen übermittelt. Bisher habe sich das AMS vorrangig auf Arbeitslose konzentriert.„Jetzt ist die Aufgabe: Wir müssen Beschäftigte in den besten Job bringen, den sie kriegen können“, so Bonin. Die Information über bessere Jobchancen sei eine staatliche Aufgabe, da viele Menschen ihre Marktchancen unterschätzen würden.Wettbewerb um Arbeitskräfte erwünschtDass ein solches staatliches Job-Matching den Wettbewerb der Unternehmen um Arbeitskräfte verschärfen würde, bewertet Bonin positiv: „Als Volkswirt muss ich sagen: Genau das wollen wir.“„Wir wollen nicht, dass Jobs, die eben nicht so gut sind, erhalten werden. Wir wollen, dass die Menschen in die besseren Jobs kommen“, erklärte der IHS-Direktor.Um die nötige berufliche Mobilität abzusichern, fordert er eine stärkere Absicherung beruflicher Veränderungen. Als mögliche Maßnahme nennt er unter anderem eine bessere steuerliche Berücksichtigung von Umzugskosten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.