DR Kongo: Mehr als 7.000 erfasste Ebola-Fälle

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12.09.2026 13.24Online seit heute, 13.24 UhrBeim Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sind inzwischen mehr als 7.000 Menschen nachweislich an dem Fieber erkrankt. Das geht aus den jüngsten Zahlen des nationalen Gesundheitsinstituts in Kinshasa hervor. Der Ausbruch hat sich demnach zudem auf eine siebte Provinz des zentralafrikanischen Landes ausgeweitet.Expertinnen und Experten gehen von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus, zudem werden nur die Fälle seit Bekanntgabe des Ausbruchs am 15. Mai erfasst. Vermutet wird, dass der Ausbruch zuvor schon monatelang unerkannt lief.Provinz im Nordwesten des Landes betroffenVon den 7.022 registrierten Erkrankten starben den Behörden zufolge 3.398. Derzeit befänden sich 837 Menschen in Isolation oder Behandlung. Erstmals wurde ein Fall in der Provinz Süd-Ubangi im Nordwesten des Landes nachgewiesen. Es handelt sich um die siebte betroffene Provinz. Der Ausbruch hatte im Osten des zweitgrößten afrikanischen Landes begonnen.Leichte Entspannung in HotspotsDie afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sieht trotz des schnellsten bisher verzeichneten Anstiegs von Krankheitsfällen bei einem Ebola-Ausbruch inzwischen hoffnungsvolle Signale.In mehreren Hotspots der Provinz Ituri im Nordosten des Kongo, wo es besonders viele Krankheitsfälle gibt, sei ein leichter Rückgang festzustellen, so der Infektionsexperte Yap Boum. Auch der Anstieg der Todesfallzahlen habe sich etwas verlangsamt – vermutlich, weil mehr Menschen frühzeitig die Behandlungszentren aufsuchten.