Ölpreis stieg auf höchsten Stand seit vier Monaten

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11.09.2026 06.36Online seit heute, 6.36 UhrAngriffe auf wichtige Schifffahrtsrouten im Nahen Osten haben die Sorge vor Lieferengpässen geschürt und den Ölpreis heute weiter in die Höhe getrieben.Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ein Prozent auf 108,68 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg ebenfalls um ein Prozent auf 103,45 Dollar. Beide Sorten steuerten auf einen Wochengewinn von fast 13 Prozent zu und lagen damit erstmals seit Mitte Mai über der Marke von 100 Dollar/Barrel.Mehr Angriffe auf SchiffeHintergrund sind zunehmende Angriffe entlang wichtiger Schifffahrtsrouten. So übernahmen die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen gestern die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mokka, was eine weitere Bedrohung für den Verkehr im Roten Meer darstellt. Zudem haben die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus zugenommen.US-Präsident Donald Trump warnte, die USA könnten die iranische Berganlage Pickaxe angreifen, die in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natans liegt. Der Krieg werde nach den Zwischenwahlen im November enden, sagte er.OPEC senkt Prognose zur ÖlnachfrageDie Spannungen wirken sich bereits auf die Verbraucherpreise in den USA aus. Dort überstieg der landesweite Durchschnittspreis für Diesel laut dem Preisbeobachter GasBuddy gestern erstmals die Marke von sechs Dollar pro Gallone. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) senkte unterdessen ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage für das Jahr 2026.