11.09.2026 11.36Online seit heute, 11.36 UhrDie Grünen drängen auf ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen, einen engagierten Kampf gegen die Trockenheit und Hitzeschutzmaßnahmen als Vorbereitung auf den kommenden Sommer.In der von ihnen beantragten Sondersitzung des Nationalrats am Montag werden sie dafür einen Dringlichen Antrag einbringen. In einer Pressekonferenz heute warf Partei- und Klubchefin Leonore Gewessler der Bundesregierung Untätigkeit vor, während die FPÖ die Menschen sogar verhöhne.„Appell für verbindlichen Klimaschutz“Gewessler erinnerte an den vergangenen Hitzesommer, den heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. ÖVP, SPÖ und NEOS seien dennoch untätig geblieben. In ihrem Antrag, der am Montag zur Abstimmung kommt, appellieren die Grünen für die Schaffung eines Klimaschutzgesetzes mit verbindlichen Zielen und den raschen Ausstieg aus fossiler Energie.Gegen die Trockenheit verlangen sie ein Wasserentnahmeregister, Bodenschutz und „echte Renaturierung“. Dritter Punkt ist der Hitzeschutz, mit Kühlung für Kindergärten, Altenheime und Schulen. „Ich glaube, nach diesem Sommer darf man diese drei Punkte getrost als Hausverstand bezeichnen“, sagte Gewessler.„Entweder handeln oder weiter zuschauen“Finanzieren ließe sich all das aus Sicht der Grünen einfach. „Das Geld gibt es offenbar“, stellte sie fest, „die Regierung hat viel Geld dafür, fette Diesel-SUVs wieder neu zu fördern“. Milliarden würden in „alte“ Autobahnprojekte gesteckt.„Jeder dieser Euros, der dort hinausgeworfen wird aus meiner Sicht, ist in Hitzeschutz und Klimaschutzmaßnahmen deutlich besser investiert.“ Für ÖVP, SPÖ und NEOS gebe es keine dritte Option, sondern nur „entweder handeln oder weiter zuschauen“, unterstrich die grüne Parteiobfrau. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.