Fünf Tote und fast 40 Verletzte bei Busunfall in der Schweiz

Wait 5 sec.

11.09.2026 10.35Online seit heute, 10.35 UhrBei dem schweren Reisebusunfall in der Schweiz sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden berichtete. Der Unfall ereignete sich gestern am späten Nachmittag.Insgesamt seien 45 Personen in dem niederländischen Bus gewesen. Zur Unglücksursache machte die Polizei keine Angaben. „Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben“, hieß es lediglich.Die Feststellung der Identität aller an Bord befindlichen Personen sei noch im Gange, sagte ein Sprecher der Polizei. Es gebe bisher keine Erkenntnisse über Deutsche an Bord.APA-Images/dpa/Jason TschepljakowTour führte ins EngadinDer Bus war mit einer niederländischen Reisegruppe unterwegs. Die Tour führte ins Engadin, einer Tourismusregion im Kanton Graubünden. Der Bus war auf dem Weg nach Susch, nahe am Schweizer Nationalpark und am Fuß des 2.383 Meter hohen Flüelapasses. Der niederländische Reiseveranstalter Oad äußerte sich bestürzt über das Unglück: „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der Bus gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Am Unglücksort war bis spät in die Nacht ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, unter anderem mit Hubschraubern.Lückenlose Aufklärung versprochenDer Schweizer Präsident Guy Parmelin hatte am Abend eine umfassende und gründliche Aufklärung des Unfalls versprochen. Er sprach den Angehörigen der Opfer auf der Plattform X sein Mitgefühl aus.