11.09.2026 10.56Online seit heute, 10.56 UhrIm Medienministerium ist heute das ORF-„Zukunftsforum“ in seinen zweiten und abschließenden Tag gestartet. Auf dem Programm stand unter anderem die Präsentation der Ergebnisse aus fünf Arbeitsgruppen.In diesen hatten gestern in Summe fast 200 Personen aus der Medienbranche sowie Politiker sowie Politikerinnen diskutiert. Ziel von Medienminister Andreas Babler (SPÖ) ist es, Grundlagen für eine Gesamtreform des ORF zu erarbeiten. Er peilt einen schlankeren, digitaleren, unabhängigeren und bürgernäheren ORF an, wie es hieß.Babler wünscht sich „Gesamtreform“Wann mit der Reform zu rechnen ist, ließ Babler offen. Die „Gesamtreform“ des öffentlich-rechtlichen Medienhauses werde „sicher kein einfaches Unterfangen“, räumte er zum Auftakt der Veranstaltung ein. Im Vorfeld des Forums gaben mehrere Parteien bereits ihre Vorstellungen preis.Die ÖVP ließ damit aufhorchen, dass sie sich auch eine Finanzierung des ORF aus dem Bundesbudget vorstellen könne, womit sie vom ORF-Beitrag in Form einer Haushaltsabgabe, welche die Partei selbst noch vor wenigen Jahren installiert hat, abrücken würde. Die SPÖ steht dem skeptisch gegenüber. Konsens zeichnet sich hingegen dahingehend ab, dass es eine Reform der ORF-Gremien braucht – wie diese genau aussehen soll, ist freilich noch offen.Lesen Sie mehr …SRG-Generaldirektorin als GastZum Auftakt des zweiten Tages war Susanne Wille, Generaldirektorin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), geladen. Sie sprach über Vertrauen und Relevanz im digitalen Zeitalter – und erinnerte an eine Volksabstimmung in der Schweiz, in der heuer eine Halbierung der Mittel für die SRG im Raum stand. 62 Prozent sprachen sich letztlich für eine starke SRG aus. „Die Menschen mögen das Vollprogramm. Dieses brauchen wir, um die Breite der Bevölkerung zu erreichen“, sagte Wille.Auch der SRG hat einen Sparauftrag. Diesen in dreistelliger Millionenhöhe stemme man zu 95 Prozent durch Einsparungen in der Struktur. Doppelgleisigkeiten würden beseitigt, die Anzahl der Führungskräfte reduziert. Der Journalismus werde dagegen bestmöglich geschützt, versicherte Wille. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.